Sonntag, 04. Januar 2015

Urlaub auf Staatskosten? Renzi verteidigt sich

Premier Matteo Renzi verteidigt sich vor dem Vorwurf der oppositionellen Bewegung "Cinque Stelle", er habe einen Staatsflug genutzt, um zusammen mit seiner Familien zu einem Skiurlaub in Courmayeur im Aostatal zu fliegen.

In der Kritik: Matteo Renzi.
In der Kritik: Matteo Renzi. - Foto: © LaPresse

Laut dem Fünf Sterne-Abgeordneten Carlo Sibilia, sei Renzi am Dienstag von einer Maschine des Typs Falcon 900 der italienischen Luftwaffe von Tirana, wo er zu Besuch war, nach Florenz geflogen worden.

Hier seien Renzis Frau und seine drei Kinder in das Flugzeug zugestiegen. Die ganze Familie sei dann nach Aosta weitergeflogen, wo sie in einer Alpini-Kaserne logierte.

Renzis Büro ließ verlauten, dass der Falcon 900 von Tirana nach Rom gereist sei. Von hier aus sei die Maschine nach Florenz weitergeflogen, um die Familie des Premiers abzuholen, wie das Protokoll für die Reisen des Regierungschefs und seiner engsten Angehörigen vorsieht.

Renzi habe seinen Aufenthalt in der Kaserne, Skipass und die  Skileihgebühren aus eigener Tasche bezahlt.

mit/apa

stol