Dienstag, 03. Januar 2017

US-Regierung zweifelt nicht an russischen Hackerangriffen

Die US-Regierung hat nach Angaben aus dem Außenministerium keine Zweifel, dass Russland hinter Hackerangriffen auf US-Ziele im zurückliegenden Wahlkampf steckt.

Die angeblich von Russland ausgegangenen Hackerangriffe sollen Hillary Clintons Wahlergebnisse verschlechtert haben.
Die angeblich von Russland ausgegangenen Hackerangriffe sollen Hillary Clintons Wahlergebnisse verschlechtert haben. - Foto: © shutterstock

„Die Geheimdienste sind sich sicher und der Präsident hätte nicht die Schritte unternommen, die er unternommen hat, wenn er nicht überzeugt wäre“, sagte der Sprecher des Außenministeriums, John Kirby, am Dienstag in Washington.

Die USA werfen Russlands Regierung vor, Hackerangriffe auf Computer in den USA gestartet zu haben, darunter die Parteizentrale der US-Demokraten. Damit sollten demnach Informationen gestreut werden, die der Demokratin Hillary Clinton im Wahlkampf schaden und dem Republikaner Donald Trump zum Wahlsieg verhelfen. Trump äußerte wiederholt Zweifel an der Russland-These.

Zuletzt hatte auch Julian Assange, der Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks verneint, dass die russische Regierung hinter den Hackerangriffen steckt. Wikileaks hatte die gehackten E-Mails veröffentlicht.

Die Veröffentlichungen hatten zum Teil unangenehme Enthüllungen über Interna bei den Demokraten einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Dies könnte zu Clintons Wahlniederlage am 8. November beigetragen haben.

dpa 

stol