Samstag, 23. Juni 2018

US-Restaurant setzt Präsidentensprecherin vor die Tür

Ein Restaurant im US-Bundesstaat Virginia hat sich geweigert, die Sprecherin von Präsident Donald Trump zu bedienen. Die Besitzerin des Restaurants „The Red Hen“ in Lexington habe sie am Vorabend zum Gehen aufgefordert, „weil ich für @Potus arbeite, und ich bin höflich gegangen“, schrieb Sarah Huckabee Sanders am Samstag auf Twitter.

Ein Restaurant im US-Bundesstaat Virginia weigerte sich, die Sprecherin des US-Präsidenten, Sarah Hackabee Sanders, zu bedienen.
Ein Restaurant im US-Bundesstaat Virginia weigerte sich, die Sprecherin des US-Präsidenten, Sarah Hackabee Sanders, zu bedienen.

Ein Facebook-Nutzer hatte am Freitag auf Facebook berichtet, er habe Sanders am Freitag „ganze zwei Minuten lang“ bedient, bevor sie und ihre Begleitung herauskomplimentiert worden seien. Der Aktivist und frühere Diplomat Brennan Gilmore hatte die Facebook-Botschaft über Twitter weiterverbreitet und damit ein großes Echo ausgelöst.

Großes Echo in den sozialen Medien

Das Restaurant wurde daraufhin mit Online-Kommentaren überflutet – sowohl von Nutzern, die es für seine Haltung lobten als auch von solchen, die ihm „Diskriminierung“ vorwarfen. „Sarah, Du bist klasse. Es tut mir so leid, dass Du so behandelt wurdest“, schrieb die Sprecherin des US-Außenministeriums, Heather Nauert, auf Twitter.

Zwei ähnliche Vorfälle

Erst am Dienstag war US-Heimatschutzministerin Kirstjen Nielsen wegen der umstrittenen Familientrennungen an der Grenze zu Mexiko beim Abendessen in einem mexikanischen Restaurant in Washington von Demonstranten beschimpft worden. Zwei Tage zuvor war Präsidentenberater Stephen Miller laut einem Bericht der „New York Post“ in einem anderen mexikanischen Restaurant in der US-Hauptstadt als „Faschist“ beschimpft worden.

apa/afp

stol