Sie sei eine der wichtigsten Faktoren der Stabilität am Balkan, so der russische Außenminister. Russland und Serbien seien Partner, die sich wechselseitig nichts aufzwingen würden. Auch würde Moskau die Bemühungen Serbiens in seinem EU-Annäherungsprozess begrüßen, erklärte Lawrow laut serbischen Medienberichten.Der russische Chefdiplomat bestätigte auch die Bereitschaft Moskaus, an dem EU-initiierten Normalisierungsdialog zwischen Belgrad und Prishtina teilzunehmen, sollen die USA dazu eingeladen werden und Serbien Russland zur Teilnahme ersuchen würde. „Wir werden nicht abseits stehenbleiben“, so Lawrow. Prishtina hatte vor einiger Zeit den Wunsch nach der Einbindung Washingtons in den Normalisierungsdialog bekundet.Die EU-Kommission hat kürzlich Serbien eine EU-Beitrittsperspektive für 2025 in Aussicht gestellt. Dies setzt auch die vorherige Lösung der Kosovo-Frage voraus. Im EU-Annäherungsprozess wird sich Serbien auch an die EU-Außenpolitik anpassen müssen. Belgrad lehnt es derzeit weiterhin ab, sich den EU-Sanktionen gegen Moskau anzuschließen.Er vermute, dass es verschiedene Formen von Wünschen und Druck geben werde, die Beziehungen zu Moskau in einer anderen Richtung verlaufen zu lassen, doch Serbien werde auf derselben Linie bleiben, die traditionellen Kontakte achten und bestmögliche Beziehungen mit der Russischen Föderation zu fördern, erläuterte Vucic.apa