„Es war volle schön“, sagt die junge Lananerin über diese Bergtour. Möglich gemacht hatten diesen Ausflug die Lananer Sektion des Alpenvereins und die Bergrettung Lana im AVS. <BR /><BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="661349_image" /></div> <BR />Aber warum musste es gerade der 2530 Meter hohe Peilstein in der Ortlergruppe sein? „Als Vera 10 Jahre alt war, wurde sie von ihrem Paten Oswald Schwarz zur Firmung auf den Peilstein getragen“, sagt Mama Hermine Überbacher. Vater Hansjörg Überbacher ist mit seinem Herzensanliegen, seine seit der Geburt beeinträchtige Tochter auf den Peilstein in Ulten zu bringen, an den AVS-Vorsitzenden Josef Hofer herangetreten. „Das werden wir schon machen“, habe Hofer geantwortet, erinnert er sich.<BR /><BR />Am vergangenen Samstag war es dann soweit: „Um 7 Uhr ist es losgegangen“, erzählt Hofer. „Bis zur Marschnell-Alm sind wir gefahren, dann haben wir Vera in die Gebirgstrage gelegt und sind Richtung Gipfel gestartet.“<BR /><BR />„Als Vera anfangs in unserer Gebirgstrage lag, war sie etwas aufgeregt“, verrät Bergrettungschef Jakob Mairhofer. „Ein bisschen Angst hatte ich schon“, gesteht Vera Überbacher. „Es waren aber coole Männer, die mich sicher hinaufgetragen haben.“ <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="661352_image" /></div> „Vera hat während des gesamten Auf- und Abstiegs überall herumgeschaut, gelacht und sich mit uns gut unterhalten“, blickt Stellenleiter Jakob Mairhofer zufrieden zurück. „Eine riesengroße Freude hatte sie mit dem Jodler meines Bergrettungskollegen Arnold Mairhofer.“<BR /><BR />„Vera wollte unbedingt auch Fotos mit dem Gipfelkreuz machen“, sagt der Bergrettungschef. „Es war für sie ein tolles Erlebnis und wir haben sie gerne hinaufgebracht.“ Jakob Mairhofer dankt seinen Kollegen für die Bereitschaft, diese Aktion mitzutragen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="661355_image" /></div> „Wir haben uns diesen Auf- und Abstieg schwerer vorgestellt als er schlussendlich war“, sagt AVS-Sektionschef Josef Hofer. „Man sieht, dass unsere Bergretter auf Draht sind.“ <BR /><BR />Zum Abschluss gab es für die fast 30-köpfige Gruppe ein gemütliches Beisammensein auf der Marschnell-Alm. Mit dabei waren unter anderem auch Familienangehörige und Freundinnen von Vera Überbacher.