Freitag, 25. September 2015

Zweites Leben für jedes Produkt

Online-Flohmärkte befeuern Sinneswandel weg von Wegwerfgesellschaft – Direkter Kontakt als Schutz vor Nepp

Nur neu ist gut: Das Credo der Wegwerfgesellschaft wird mehr und mehr in Frage gestellt. Mit „Schuld“ am Sinneswandel ist dabei das Internet oder besser: sind Online-Flohmärkte, die fast jedem Produkt ein zweites Leben ermöglichen.

Traditionelle Flohmärkte sind ein Geschäftsmodell, das ob des Aufwands für Käufer und Verkäufer enge Grenzen hat: Stände müssen auf- und abgebaut, Ware muss transportiert, der Flohmarkt erst gefunden werden. Anders beim Online-Flohmarkt: da genügt es, eine Webadresse einzutippen und schon steigt man ins Schlaraffenland aller Gebrauchtwaren-Interessierten ein. Diese neue Form des Flohmarkts sprengt alle Grenzen der traditionellen Variante: das Angebot ist fast grenzenlos, Öffnungszeiten gibt es nicht, um Waren zu sichten und Angebote zu vergleichen, muss man sich nicht einmal aus dem Sessel erheben, und das Kundenpotential ist riesig.

Dies hat einen Wertewandel in der Gesellschaft befeuert, der die Abkehr von der Wegwerfgesellschaft bringt: Dank Online-Flohmarkt muss, was man selbst nicht mehr braucht, nicht auf dem Müll landen, sondern kann anderswo ein zweites Leben bekommen. Und was ich brauche, muss auch nicht immer neu sein. Es genügt demnach, möglichst vielen Nutzern Zugriff auf eine möglichst breite Produktpalette zu bieten. In Südtirol steht etwa die Online-Version von „Dolomiten Markt“ (www.dolomitenmarkt.it) zur Verfügung. Private können hier kostenlos und rund um die Uhr ihre Waren einem breiten Publikum zugänglich machen.

Im Idealfall deckt ein virtueller Flohmarkt demnach eine möglichst große Zielgruppe ab und das erreicht man nicht allein per Web. „Wer auch weniger webaffine Gruppen ansprechen möchte, also etwa ältere Menschen, kommt um eine Printausgabe nicht herum“, sagen Experten, die deshalb die Kombination aus Anzeigen in Zeitungen oder Zeitschriften und auf einer Online-Plattform empfehlen.

Von den Experten kommt allerdings auch eine Warnung: Wie bei allen boomenden Geschäftsfeldern ist auch auf virtuellen Flohmärkten Vorsicht angesagt. Nachrichten von Nepp und Betrügereien häufen sich. Was kann man aber dagegen tun? Der einfachste Tipp lautet: lokal handeln. Schließlich bietet der persönliche Kontakt zwischen Anbieter und Käufer immer noch den besten Schutz. Heißt im Klartext: Die Ware prüft man am besten von Angesicht zu Angesicht, bezahlt wird ebenso. „Das verhindert 99 Prozent aller Betrugsversuche“, bestätigen dazu auch die Experten des globalen Online-Flohmarkt-Pioniers Ebay.

Nur neu ist gut: Das Credo der Wegwerfgesellschaft wird mehr und mehr in Frage gestellt. Mit „Schuld“ am Sinneswandel ist dabei das Internet oder besser: sind Online-Flohmärkte, die fast jedem Produkt ein zweites Leben ermöglichen.

Traditionelle Flohmärkte sind ein Geschäftsmodell, das ob des Aufwands für Käufer und Verkäufer enge Grenzen hat: Stände müssen auf- und abgebaut, Ware muss transportiert, der Flohmarkt erst gefunden werden. Anders beim Online-Flohmarkt: da genügt es, eine Webadresse einzutippen und schon steigt man ins Schlaraffenland aller Gebrauchtwaren-Interessierten ein. Diese neue Form des Flohmarkts sprengt alle Grenzen der traditionellen Variante: das Angebot ist fast grenzenlos, Öffnungszeiten gibt es nicht, um Waren zu sichten und Angebote zu vergleichen, muss man sich nicht einmal aus dem Sessel erheben, und das Kundenpotential ist riesig.

Dies hat einen Wertewandel in der Gesellschaft befeuert, der die Abkehr von der Wegwerfgesellschaft bringt: Dank Online-Flohmarkt muss, was man selbst nicht mehr braucht, nicht auf dem Müll landen, sondern kann anderswo ein zweites Leben bekommen. Und was ich brauche, muss auch nicht immer neu sein. Es genügt demnach, möglichst vielen Nutzern Zugriff auf eine möglichst breite Produktpalette zu bieten. In Südtirol steht etwa die Online-Version von „Dolomiten Markt“ zur Verfügung. Private können hier kostenlos und rund um die Uhr ihre Waren einem breiten Publikum zugänglich machen.

Im Idealfall deckt ein virtueller Flohmarkt demnach eine möglichst große Zielgruppe ab und das erreicht man nicht allein per Web. „Wer auch weniger webaffine Gruppen ansprechen möchte, also etwa ältere Menschen, kommt um eine Printausgabe nicht herum“, sagen Experten, die deshalb die Kombination aus Anzeigen in Zeitungen oder Zeitschriften und auf einer Online-Plattform empfehlen.

Von den Experten kommt allerdings auch eine Warnung: Wie bei allen boomenden Geschäftsfeldern ist auch auf virtuellen Flohmärkten Vorsicht angesagt. Nachrichten von Nepp und Betrügereien häufen sich. Was kann man aber dagegen tun? Der einfachste Tipp lautet: lokal handeln. Schließlich bietet der persönliche Kontakt zwischen Anbieter und Käufer immer noch den besten Schutz. Heißt im Klartext: Die Ware prüft man am besten von Angesicht zu Angesicht, bezahlt wird ebenso. „Das verhindert 99 Prozent aller Betrugsversuche“, bestätigen dazu auch die Experten des globalen Online-Flohmarkt-Pioniers Ebay.

stol