Montag, 15. Oktober 2018

Achammer warnt nach Bayern-Wahl vor Instabilität

Einen Tag nach der Bayern-Wahl hat SVP-Obmann Philipp Achammer am Montag mit Blick auf die kommenden Sonntag in Südtirol stattfindende Landtagswahl vor Instabilität gewarnt.

Philipp Achammer hat vor Instabilität gewarnt. - Foto: DLife
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Philipp Achammer hat vor Instabilität gewarnt. - Foto: DLife

Die Niederlage der CSU bringe sowohl in Bayern als auch auf Bundesebene instabile politische Verhältnisse, so Achammer der gleichzeitig meinte: „Die Südtiroler dürfen sich nicht auseinanderdividieren lassen.“

Die Südtiroler Volkspartei (SVP), die ebenso wie die CSU in den jüngsten Umfragen schwächelte, vertrete „seit jeher“ die Interessen der deutschen und ladinischen Minderheit und garantiere damit „Stabilität und Verlässlichkeit“, argumentierte der SVP-Obmann. Wer diese Stabilität schwäche, schwäche damit auch Südtirol. „Wir würden zu einer normalen Provinz in Italien und damit zu einer normalen regionalen Partei, daher keine Experimente für Südtirol“, betonte Achammer.

Die Südtiroler Volkspartei war beim Urnengang vor fünf Jahren zwar mit 45,7 Prozent der Stimmen die mit Abstand stärkste Partei im Land hatte aber erstmals seit 1948 die absolute Mehrheit im Landtag verloren. Das lag vor allem daran, dass die rechtskonservativen deutschsprachigen Parteien wie die Freiheitlichen oder die Süd-Tiroler Freiheit 2013 große Zuwächse verzeichnen konnten.

apa

stol