Freitag, 18. September 2020

Aktion zurück ins hohe Amt

In 11 Gemeinden, in denen am Wochenende der Gemeinderat neu gewählt wird, stellt die SVP derzeit nicht den Bürgermeister. Das soll sich nun ändern. Während in Bozen und Leifers die Chancen für die Volkspartei eher gering sind, stehen die Vorzeichen für einen Wechsel am Bürgermeistersessel andernorts recht gut, wie das Tagblatt „Dolomiten“ am Freitag berichtet.

Die SVP will einige Bürgermeistersessel zurückerobern.
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Die SVP will einige Bürgermeistersessel zurückerobern. - Foto: © DLife
Mindestens die Bürgermeister halten, wo man sie schon hat. Dieses Ziel hat man sich bei der SVP offiziell gesetzt. Doch insgeheim wurde die „Aktion Rückeroberung“ ausgerufen. In 11 der 113 Gemeinden, in denen der Gemeinderat neu gewählt wird, hat derzeit nämlich ein Nicht-SVPler das Amt des Ersten Bürgers inne. Das soll sich ab diesem Wochenende wieder ändern.

Bürgermeisteramt wieder zurück in SVP-Hand

Besonders in den Städten Meran und Sterzing soll das Bürgermeisteramt nach 5 Jahren unbedingt wieder zurück in SVP-Hand. Aber auch in Bozen und Leifers versucht es die Volkspartei wieder mit eigenen Bürgermeisterkandidaten. Mit Luis Walcher (Bozen) und Giovanni Seppi (Leifers) gehen in beiden Fällen die amtierenden Vize-Bürgermeister ins Rennen ums erste Amt in der Gemeinde.

Zurückerobern will die SVP das Bürgermeisteramt aber auch in Auer, Pfatten und Eppan ebenso wie in Prad, St. Ulrich, Toblach und Innichen.

In 3 Gemeinden ist bereits jetzt klar, dass es keinen SVP-Bürgermeister geben wird. In Wengen und Enneberg gibt es keine Edelweiß-Liste. In Wolkenstein tritt die Volkspartei zwar zur Wahl an, stellt aber keinen Bürgermeisterkandidaten. In Percha und Niederdorf tritt man jeweils mit kleinem Edelweiß an.

hof