Mitangeklagt sind der ehemalige Planungsminister Julio De Vido und mehrere weitere Ex-Funktionäre der Kirchner-Regierung, die sich seit mehreren Monaten in Untersuchungshaft befinden. Cristina Kirchner (66) bezeichnete die Anklage am Dienstag auf ihrem Twitter-Account als „politische Verfolgung”. Claramente no se trata de hacer justicia. Sólo armar una nueva cortina de humo que pretende distraer a los argentinos y las argentinas -cada vez con menos éxito- de la dramática situación que vive nuestro país y nuestro pueblo.&mdash Cristina Kirchner (@CFKArgentina) 21. Mai 2019Der Prozess fällt mit dem Beginn der Wahlkampagne in Argentinien zusammen. Die linksgerichtete Politikerin hat am Samstag ihre Bewerbung für das Amt der Vizepräsidentin bekanntgegeben. Der konservative Staatschef Mauricio Macri stellt sich bei der Abstimmung am 23. Oktober zur Wiederwahl. Gegen die Ex-Präsidentin laufen acht weitere Verfahren, die meisten wegen Korruptionsvorwürfen. Ein Urteil in dem aktuellen Prozess wird erst für 2020 erwartet.apa/dpa