Freitag, 05. August 2016

Astrid Wiest ist neue Koordinatorin des Frauenbüros

Seit Juli koordiniert Astrid Wiest das Frauenbüro. Sie tritt die Nachfolge von Ulrike Sanin an, die über fünf Jahre lang Koordinatorin des Frauenbüros war.

Das Frauenbüro, die Geschäftsstelle des Landesbeirates für Chancengleichheit, hat in Astrid Wiest (Bildmitte) eine neue Koordinatorin, im Bild mit Landesrätin Stocker und Beiratspräsidentin Oberhammer - Foto: LPA/Frauenbüro
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Das Frauenbüro, die Geschäftsstelle des Landesbeirates für Chancengleichheit, hat in Astrid Wiest (Bildmitte) eine neue Koordinatorin, im Bild mit Landesrätin Stocker und Beiratspräsidentin Oberhammer - Foto: LPA/Frauenbüro - Foto: © LPA

Die neue Koordinatorin des Frauenbüros, Astrid Wiest, ist 33 Jahre alt und stammt aus Prissian. Nach Abschluss des Germanistikstudiums in Wien hat sie ihrer Begeisterung für die Rechtswissenschaften folgend ein Jurastudium in Innsbruck absolviert, das sie neben ihrer Tätigkeit als Fremdsprachenlehrerin erfolgreich abgeschlossen hat. Astrid Wiest hat Studienaufenthalten an der Universität Perugia, dem österreichischen Institut in Warschau und in der Kulturabteilung der österreichischen Botschaft in Washington D.C. durchlaufen, um schließlich nach Südtirol zurückzukehren, wo sie zwei Jahre lang als Rechtsanwaltsanwärterin in einer Bozner Anwaltskanzlei arbeitete.

Wechsel in den Landesdienst

Dann nahm sie die Möglichkeit war, im Landesamt für deutsche Kultur und Bildungsförderung ihre beiden Interessensgebiete miteinander zu verbinden. Nun freut sich Astrid Wiest auf die neue Herausforderung in leitender Position: "Als Studentin habe ich begeistert Fußball gespielt. Auf dem Fußballfeld habe ich gelernt, mich durchzusetzen. Aber genauso wichtig ist es, eine gute Teamplayerin zu sein", ist die Frauenbüro-Koordinatorin überzeugt, "Frauen spielen oft in der 2. Liga, obwohl sie alle Voraussetzungen für die erste hätten. Grund dafür sind unter anderem auch die tief verwurzelten klassischen Rollenverteilungen, die es zu verändern gilt."

Der Landesbeirat für Chancengleichheit gratuliert

Die Präsidentin des Landesbeirates für Chancengleichheit, Ulrike Oberhammer, gratuliert Astrid Wiest zu ihrem Einstieg: "Astrid Wiest hat in den letzten Wochen gezeigt, dass ihr Frauenthemen am Herzen liegen, und sie wird wertvolle Ideen einbringen. Ich wünsche ihr viel Freude mit der spannenden Tätigkeit und Erfolg bei der anstehenden Umsetzung der für den Herbst geplanten Projekte. Ein großer Dank geht auch an Ulrike Sanin für ihren Einsatz und die kostbare Arbeit, die sie für die Frauen in Südtirol geleistet hat, und ich wünsche ihr auf diesem Weg alles Gute für die Zukunft."

lpa

stol