Sonntag, 28. Juni 2020

„Auch Kritik hat ihre Grenzen“: Lang verurteilt Hass-Posting gegen Achammer

Der Obmann des Südtiroler Heimatbundes, Roland Lang, hat sich kürzlich hinter SVP-Obmann Philipp Achammer gestellt und im seine Solidarität ausgedrückt, nachdem auf Facebook eine besondere Hassbotschaft gegen ihn gerichtet worden war.

Roland Lang verurteilt den Hassangriff auf den SVP-Obmann.
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Roland Lang verurteilt den Hassangriff auf den SVP-Obmann.
Ein Unbekannter hatte in dem sozialen Netzwerk erklärt, der Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer hätte Achammer aufgrund seiner Politik erschießen lassen. Heimatbund-Obmann Roland Lang verwehrt sich hingegen ganz entschieden, die Symbolfigur des Tiroler Widerstandes gegen Fremdbestimmung und für Freiheit dazu zu benützen, um Menschen einzuschüchtern und ihnen indirekt den Tod zu wünschen.

„Es ist das gute Recht eines jeden Südtirolers den heutigen Standpunkt der SVP oder der Landesregierung zu Grundsatz- und Einzelfragen nicht zu teilen und mit demokratischen Mitteln zu bekämpfen. Oft hat auch der SHB die volkstumspolitische Haltung der SVP gerügt. Aber auch Kritik hat ihre Grenzen“, schreibt Lang in einer Aussendung.

„Wer einem Politiker, gleich welcher Couleur, den Tod wünscht, widerspricht den Grundsätzen des friedlichen Zusammenlebens und der Menschenrechte“, schließt Lang seine Äußerungen.

Auch Landesrat Achammer hatte in einer Videobotschaft die Hasskommentare in den sozialen Netzwerken angeprangert.

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stol

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