Sonntag, 17. Januar 2016

"Autonomiekonvent ist das Geld nicht wert"

„Wir haben mit Konsequenz darauf hingewiesen, dass Francesco Palermos Autonomiekonvent ein Trojanisches Pferd gegen unsere Autonomie ist.", schreiben die Freiheitlichen in Anbetracht des am Samstag angestoßenen Konvents. Der Autonomie-Konvent habe einen Haken und dieser Haken sei Italien.

Ulli Mair von den Freiheitlichen.
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Ulli Mair von den Freiheitlichen. - Foto: © D

Der italienische Zentralismus werde drückender - und dabei spiele auch der PD seine Rolle als Regierungspartei. "Dieser Konvent ist eine reine Augenauswischerei und ein PR-Gag", so Ulli Mair. 

Wenn schon, dann sollte von einem Südtirolkonvent gesprochen werden. "Gerade im Europa von heute dürfen Themen wie Unabhängigkeit, Europaregion, Freistaat aber auch die Flüchtlingsproblematik und die Zuwanderungspolitik nicht mehr länger aus dieser Diskussion ausgeklammert werden", so Mair. 

Für sie hätte der Südtirolkonvent einen einzigen Sinn, nämlich weitere Kompetenzen von Italien herauszuholen und letzten Endes mehr Unabhängigkeit vom Stiefelstaat zu erlangen. Ein Südtirolkonvent, der das nicht zum Ziel habe, sei eine reine Komödie, die obendrein dem Steuerzahler viel Geld koste. 

"Ich unterstelle dem Südtiroler PD sogar, in Bozen mittels Autonomiekonvent die Grundlagen zu schaffen, damit Matteo Renzi und seine Zentralisten dann beliebig in unsere Autonomie eingreifen und den Sonderstatus aushebeln können", warnt Mair. 

stol

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