Freitag, 20. September 2019

Behindertenrechte: Neuer Monitoringausschuss nimmt Arbeit auf

Präsident Josef Noggler hat am Freitag im Landtag die neuen Mitglieder des Monitoringausschusses für die Rechte von Menschen mit Behinderungen zu ihrer ersten Sitzung begrüßt.

Die Mitglieder des Monitoringausschusses: (v.l.) Michela Morandini, Max Silbernagl, Thomas Karlegger, Marion Hartmann, Leonidas Sarti, Magda Simone, Antonio Endrizzi, Benedikt Gasser, Dorothea Passler Mair, Renate Maria Heissl, Camilla Larcher und Christian Romano.
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Die Mitglieder des Monitoringausschusses: (v.l.) Michela Morandini, Max Silbernagl, Thomas Karlegger, Marion Hartmann, Leonidas Sarti, Magda Simone, Antonio Endrizzi, Benedikt Gasser, Dorothea Passler Mair, Renate Maria Heissl, Camilla Larcher und Christian Romano.

Es sind dies Max Silbernagl (Ersatzmitglied: Magda Simone), Leonidas Sarti (Camilla Larcher), Dorothea Passler Mair (Thomas Karlegger), Antonio Endrizzi (Benedikt Gasser) und, wieder bestätigt, Marion Hartmann (Eva Rabanser) als Vertreter von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen sowie Sascha Plangger (Renate Maria Heissl) als Experte und Gleichstellungsrätin Michela Morandini (Christian Romano) als Vorsitzende, die zusammen im Sinne der UN-Konvention über die Einhaltung der Rechte von Menschen mit Behinderung wachen.

Die Inklusion, besonders jene in der Arbeitswelt, war eines der Hauptthemen des Monitoringausschusses in diesem Jahr.

Nach einer Einführung in die Arbeitsweise des Ausschusses durch Morandini und einem Überblick über die bisherige Arbeit haben sich die neuen Mitglieder mit den gesammelten Erkenntnissen und Vorschlägen auseinandergesetzt. Die Ziele, die es zu erreichen gilt: ein inklusiver Arbeitsmarkt und eine inklusive Unternehmenskultur, mehr Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung, ein garantiertes Monatseinkommen, ein leichterer Übergang von der Schule zum Beruf, ein leichterer Zugang zum Job-Coaching und entsprechende Förderungsmöglichkeiten für die Betriebe.

Diese Ziele und wie man sie erreichen will wurden dem für Arbeit und Integration zuständigen Landesrat Philipp Achammer vorgestellt, ebenso die Schlüsse aus der bisherigen Arbeit des Ausschusses.

In Südtirol wurde durchaus etwas zur Inklusion in der Arbeitswelt getan, dennoch finden immer noch viele Menschen mit Behinderung eine Arbeit, die ihnen ein unabhängiges und selbstbestimmtes Leben ermöglichen würde. Bei dem Treffen wurden auch verschiedene Lösungsmöglichkeiten angesprochen.

Am 18. Oktober wird der Monitoringausschuss seine öffentliche Sitzung abhalten, die der Mobilität und der Barrierefreiheit gewidmet ist. Alle Personen mit Behinderung können dort das Wort ergreifen und über ihre Bedürfnisse berichten.

lpa

stol