Mittwoch, 21. März 2018

Biancofiore doch nicht für Südtirol im Parlament

Die Nachzählung der Stimmen nach den Parlamentswahlen vor mehr als 2 Wochen haben nun doch ergeben, dass Stefania Segnana für Trentino-Südtirol für die Lega ins Parlament einzieht und nicht Michaela Biancofiore für Forza Italia, berichtet die italienische Nachrichtenagentur Ansa am Mittwoch.

Michaela Biancofiore zieht nun doch nicht für Trentino-Südtirol ins Parlament ein.
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Michaela Biancofiore zieht nun doch nicht für Trentino-Südtirol ins Parlament ein.

Die ersten Ergebnisse nach der parlamentswahl am 4. März ergaben, dass Stefania Segnana (Lega) für Trentino-Südtirol ins Parlament einzieht. Wie berichtet ergaben die Nachzählungen vergangenen Freitag dann aber, dass doch Michaela Biancofiore statt Segnana ins Parlament einzieht. Jetzt hat sich das Blatt aber noch einmal gewendet. Dieses Mal wieder zugunsten Segnanas.

„Jetzt ist es sicher, ich nehme morgen den Zug nach Rom, zusammen mit meinen anderen gewählten Lega-Parteifreunden“. Sie habe zwar nicht das Telegramm des Regierungskommissariats erhalten, so wie die anderen. Sie werde sich diesbezüglich aber noch informieren, sagte sie gegenüber Ansa.

Sie glaube aber, dass die Liste, welche das Oberlandesgericht in Trient am Dienstag herausgegeben hat und auf der sie nach der Nachzählung der Stimmen auch stehe, ausreiche. 

Segana ist am Mittwoch mit den Vorbereitungen für ihre Abreise nach Rom beschäftigt.

„Dadurch, dass ich die Nachricht so kurzfristig erhalten habe, konnte ich keinen Babysitter für meine Kinder (8 Monate und 6 Jahre alt) organisieren. Deshalb kommen meine Eltern einfach mit. Sie werden sich dieses Mal in Rom um meine Kinder kümmern“, erklärt die Politikerin laut einem Bericht der Ansa am Mittwoch.

„Aber andere Parlamentarierinnen, die Mütter sind, haben mir schon Tipps zu möblierten Wohnungen und Kinderbetreuungsmöglichkeiten innerhalb der Kammer gegeben. Ich werde mich schnellstmöglich organisieren.“

stol

    
   

stol