Donnerstag, 07. März 2019

Bürgereinkommen: In Südtirol kein Ansturm

Am Mittwoch war der erste Tag, um den Antrag auf das Bürgereinkommen zu stellen. Keinen Ansturm auf die Steuerbeistandszentren oder die Postfilialen hat es in Südtirol, aber auch im Trentino, gegeben.

Geringes Interesse am Bürgereinkommen in der Region.
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Geringes Interesse am Bürgereinkommen in der Region. - Foto: © shutterstock

Wer weniger als 780 Euro Gehalt oder Pension im Monat erzielt (Familie mit 2 Kindern: 1280 Euro), kann um Aufstockung bis auf diesen Betrag durch den Staat ansuchen – noch bis 31. März.

In Südtirol wurde kein einziger Antrag gestellt, in Trient 4. Die Gründe für das geringe Interesse in der Region dürften mehrere sein: Einerseits die Vollbeschäftigung (man geht davon aus, dass hierzulande etwa 3000 Personen Anspruch hätten), zudem die Information, dass staatliche und Landessicherung nicht kumulierbar seien, zudem muss die ISEE gemacht werden, nicht die EEWE wie hierzulande.

„Wir begrüßen die Einführung dieser neuen Maßnahmen zur Unterstützung unserer Bürger, auf die wir sehr stolz sind. Alles verläuft bisher reibungslos“, kommentierte Premierminister Giuseppe Conte. Fünf-Sterne-Chef und Vizepremier Luigi Di Maio sprach von einer „Revolution“ für Italien.

stol/apa

stol