Mittwoch, 07. Januar 2015

Die Süd-Tiroler Freiheit bleibt sich treu

Neues Wahljahr, alte Sitten: Die Bewegung Süd-Tiroler Freiheit bleibt bei den Gemeinderatswahlen im Mai ihrem Kernthema treu. Die Selbstbestimmung fange im Kleinen an.

Foto: Süd-Tiroler Freiheit
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Foto: Süd-Tiroler Freiheit

Die Süd-Tiroler Freiheit stellte am Mittwoch ihr Rahmenprogramm für die Gemeinderatswahlen vor: Wie bekannt, strebt die Bewegung durch die Ausübung der Selbstbestimmung die Loslösung Südtirols von Italien an. „Wir sind überzeugt, dass dieses Kernanliegen nicht nur auf Landesebene, sondern auch auf Gemeindeebene verfolgt werden muss“, schreibt die Süd-Tiroler Freiheit in ihrem Programm.

Denn: Selbstbestimmung beginne im Kleinen. Und würde sich Südtirol tatsächlich von Italien trennen, brächte dies eine Reihe von Vorteile mit sich – auch für die Gemeinden. Die da wären: Sicherheit bei der Planung der Finanzen, Rechtssicherheit und Abbau von Bürokratie.

„Wir von der Süd-Tiroler Freiheit hegen berechtigte Zweifel daran, dass der Staat Italien überhaupt die Fähigkeit besitzt, Politik für die Bürger, geschweige denn für Süd-Tiroler zu machen“, schreibt die Bewegung.

Die Themenschwerpunkte

Im Einklang mit der Forderung nach Selbstbestimmung wollen sich die Kandidaten der Süd-Tiroler Freiheit für den Erhalt der Heimat, für Wohnungen für Einheimische, für die Integration der Zuwanderer, für die Selbstversorgung im Energiebereich sowie für eine wohnortnahe Grundversorgung einsetzen.

stol

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