Donnerstag, 15. August 2019

Ehre für unbezahlbare Dienste

Das Land Tirol und mit ihm auch Südtirol sagen am heutigen Hochunserfrauentag „Vergelt's Gott“. In der Innsbrucker Hofburg werden 9 Südtiroler mit dem Verdienstkreuz geehrt, 29 Südtiroler erhalten für ihre unentgeltlichen, unbezahlbaren Dienst an Land und Leuten die Verdienstmedaille. Auch 7 Lebensrettungsmedaillen gehen nach Südtirol.

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Foto: © D

Ob in der örtlichen Musikkapelle, im Kirchenchor, Theater- oder Sportverein, als Freiwilliger bei der Feuerwehr, ob für sterbenskranke Menschen, Senioren oder als Kinderdorfmutter – Tausende von Südtirolerinnen und Südtirolern leisten Tag für Tag ehrenamtlich Arbeit für die Allgemeinheit.

Am heutigen Hochunserfrauentag werden 29 von ihnen in der Innsbrucker Hofburg mit der Verdienstmedaille des Landes Tirol ausgezeichnet.

„Das ist einer der wichtigsten Tage im Jahr. Ein Tag, an dem wir Menschen ehren, die sich ehrenamtlich für andere Menschen einsetzen und die Großes fürs Land geleistet haben“, unterstreicht Landeshauptmann Arno Kompatscher. Diese Menschen, die in Innsbruck geehrt werden, stünden stellvertretend für die Tausenden von anderen, die ehrenamtlich tätig sind. „Dieser Bürger- und Gemeinsinn unterscheidet uns ganz klar von anderen Ländern“, ist Kompatscher überzeugt.

27 Namen hat die Kommission aus den Vorschlägen, die seitens der Vereine und Verbände eingegangen waren, ausgewählt. Diese wurden schließlich von der Südtiroler Landesregierung für die diesjährige Verleihung der Verdienstmedaille namhaft gemacht. Hinzu kommen mit Josef Hofer und Gerald Mair noch 2 weitere Südtiroler, die ausgezeichnet werden. Sie waren zwar bereits im Vorjahr nominiert, am Tag der Verleihung aber verhindert.

Ebenfalls ein Jahr nach seiner Nominierung wird sich Matteo Valorzi seine Lebensrettungsmedaille abholen. Der 8-Jährige, der nach einem Autounfall seine Mutter gerettet hat, war im Vorjahr ebenfalls verhindert. Mit ihm werden 6 weitere Südtiroler mit der Lebensrettungsmedaille ausgezeichnet, die heuer für diese Auszeichnung nominiert worden sind.

Der Auftakt zur Feierlichkeit erfolgt mit einem Festgottesdienst in der Jesuitenkirche. Nach einem Landesüblichen Empfang geht es mit den Landeshauptleuten Günther Platter und Arno Kompatscher zur Ehrung in die Hofburg.

Neben der Verleihung der Verdienstmedaillen ist in Innsbruck auch die Übergabe der Verdienstkreuze des Landes Tirol an  44 Nord-,  Ost- und Südtiroler angesetzt. Neben „Dolomiten“-Mitarbeiter Helmut Groschup erhalten Reinhard Demetz, Karl Fink, Heinz Gutweniger, Regina Holzer, Fernanda Mattedi Tschager, Walter Mitterrutzner, Renate Mühlögger Tschager, Hiltraud Neuhauser Erschbamer und Johann Passler diese dritthöchste Auszeichnung des Landes Tirol (hier der eigene Bericht).

D/em

stol