Alle Parteien scheinen den festen Wunsch zu haben, sich auf ein gemeinsames Programm zu einigen. Und so ziehen auch die italienischen Rechtsparteien beim Ausbau der Autonomie mit.<BR /><BR />Um aus den 5 Parteien SVP, Freiheitliche, Civica, Fratelli d'Italia und Lega eine Regierungskoalition zu schmieden, sind bis Sonntag bekanntlich 70 Verhandler an 6 verschiedenen Arbeitstischen am Werk. Diskutiert und verhandelt wird hinter verschlossenen Türen.<BR /><BR />Das Thema Autonomie ist dabei „Chefsache“: in dieser Arbeitsgruppe sitzen neben Landeshauptmann Arno Kompatscher auch SVP-Obmann Philipp Achammer, Daniel Alfreider (gestern nicht dabei), Magdalena Amhof (SVP), Christian Bianchi, Paolo Zenorini (Lega), Marco Galateo (FdI), Angelo Gennaccaro, Nerio Zaccaria (Civica), Ulli Mair und Otto Mahlknecht (Freiheitliche).<BR /><BR />Ausdrückliches Ziel der deutschsprachigen Parteien ist ein Ausbau der Autonomie, bzw. das „Zurückholen“ von Kompetenzen. Dazu laufen auch mit Rom Verhandlungen. Mit der Hereinnahme der römischen Regierungsparteien Fratelli und Lega erhofft sich die SVP bekanntlich Rückenwind für dieses Anliegen. Und zumindest bei den Koalitionsverhandlungen scheinen die Italiener mitzuziehen. Abgeschlossen werden konnte das Thema gestern allerdings nicht, weiter diskutiert und verhandelt wird heute. <h3> Bis Sonntag um Mitternacht</h3>Bereits an einem guten Punkt ist man beim Thema Sicherheit, ein großes Anliegen sowohl der italienischen Rechtsparteien als auch der Freiheitlichen. Hier soll es einige Neuerungen und Verbesserungen geben, auf die man sich gestern bereits einigen konnte. Der Aspekt kann also bereits für das gemeinsame Koalitionsprogramm verschriftlicht werden. Noch ausständig ist allerdings der Aspekt der Prävention, auch hier will die künftige Koalition sich auf Maßnahmen verständigen. <BR /><BR />Auf dem Tisch der Bosse landen dann zudem alle Ergebnisse der anderen Arbeitstische, die zur Abgabe bis Sonntag um Mitternacht Zeit haben. <BR />Unklar scheint, ob es auch diesmal eine Präambel geben wird, wie bei der Koalition von 2018, bei der sozusagen die Grundwerte des Zusammenlebens festgeschrieben werden. 2018 hatte man dies getan, da einige mit dem Koalitionspartner Lega „Bauchschmerzen“ hatten.<BR />