Freitag, 26. Juni 2015

Entscheidend sei: Die Anti-Benko-Front wächst

„3:0 für Bozen“: Stadtrat steht. Erfreut reagiert Gemeinderat Rudi Benedikter (Projekt Bozen) auf den Ausgang nach den turbulenten Tagen der Bozner Stadtpolitik. Nach dem Dolchstoß der Benko-Agentin Pitarelli in der Ratssitzung vom 24. Juni habe man nicht resigniert, sondern mit einer hartnäckigen und coolen juristisch-politischen Strategie „dieses Match in der Verlängerung gewonnen“.

Rudi Benedikter ist zufrieden.
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Rudi Benedikter ist zufrieden.

"Aus meiner Sicht haben die Tage letztlich einen Erfolg für die Stadt Bozen insgesamt gebracht", so Benedikter letztendlich erfreut. Und das, weil: 

1. es sich um einen  - hart erkämpften -  Sieg der Mitte-Links-Grün-Koalition gegen den rechten Pöbe handelt  

2. man die Entscheidungshoheit des Gemeinderats gewahrt und den Kommissar abgewendet hat

3. es einen ungeahnten Schulterschluss gegen Benko gebe

Von der Lebensdauer einer Schwergeburt

Zufrieden sei man auch deshalb, weil „Projekt Bozen“ innerhalb der Spagnolli-Koalition treibende Kraft dieser Strategie war. Dies sei heute entscheidend – "und müßig sind alle Spekulationen über die Lebensdauer dieser Schwergeburt."

Natürlich sei die „Affäre Benko“ immer noch nicht ausgestanden und die Ratssitzungen Ende Juli dazu werden bestimmt zu einem ersten Härtetest für die jetzige Regierungsmehrheit. "Mit Genugtuung sehe ich dabei, dass sich immer mehr Kollegen in der Stadtpolitik, angefangenen von BM Spagnolli und VizeBM Ladinser unserer konsequenten Benko-Kritik angeschlossen haben", schließt Benedikter.

stol

stol