Samstag, 02. März 2019

Entscheidende Woche für Trump

Während der erhoffte Atom-Deal mit Nordkorea US-Präsident Trump verwehrt geblieben ist, hat sein ehemaliger Anwalt, Michael Cohen, in Washington vor dem Kongress ausgesagt. Insgesamt geht eine politisch harte Woche für Donald Trump zu Ende.

Für US-Präsident Donald Trump war die vergangene Woche eine voller politischer Niederlagen.
Für US-Präsident Donald Trump war die vergangene Woche eine voller politischer Niederlagen. - Foto: © APA

So hoffnungsvoll wie US-Präsident Donald Trump nach Hanoi aufgebrochen war, so abrupt endete das Gifpeltreffen mit dem nordkoreanischen Machthaber, Kim Jong Un, in Vietnam mit einer Erklärung darüber, dass keinerlei Einigung erzielt werden konnte. Für Experten keine große Überraschung, für Donald Trump jedoch eine Niederlage zu einem schlechten Zeitpunkt.

Cohen sagt aus

Denn zur selben Zeit, als der US-Präsident und der nordkoreanische Außenminister über die Gründe für den Abbruch des Gipfeltreffens noch unterschiedliche Angaben machten, sagte der ehemalige Anwalt des US-Präsidenten, Michael Cohen, in Washington vor dem US-Kongress aus. Freilich blieb er im entscheidenden Punkt, nämlich über die angeblichen Verstrickungen Trumps mit der russischen Regierung, vage und brachte wenig Neues ans Licht, jedoch setzte Cohen seinen ehemaligen Klienten mit dieser öffentlichen Aussage weiter unter Druck.

Mueller-Untersuchung vor Abschluss

Dies, weil die Untersuchung von Sonderermittler Robert Mueller vor dem Abschluss steht. Mueller wurde im Mai 2017 eingesetzt, um die Verbindungen von Trumps Wahlkampfteam zu russischen Unterstützern zu untersuchen. In Washington wird allgemein damit gerechnet, dass die Ermittlungen Muellers so gut wie abgeschlossen sind und ein entsprechender Bericht in Kürze vorgelegt werden wird. 

stol

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