Grundlage für die Superbonus-Verlängerung ist die Isee-Erklärung: Die Obergrenze liegt bei 15.000 Euro für eine allein stehende Person und bei 25.000 Euro für eine Familie mit 2 Kindern.<h3> Kompromisslösung stelle alle Regierungsparteien zufrieden</h3>„Kein ehrlicher Bürger wird bestraft werden. Die 110-prozentige Wohnungsbauprämie bleibt für diejenigen bestehen, die über ein geringes Einkommen verfügen und die Arbeiten nicht abgeschlossen haben“, erklärte Paolo Barelli, Vorsitzender der Abgeordneten von Forza Italia.<BR /><BR /> Die Partei hatte auf darauf bestanden, den Superbonus – der laut Finanzminister Giancarlo Giorgetti in der bisherigen Form jedoch nicht mehr finanzierbar ist – in Teilen zu bestätigen. Mit einem Sonderdekret der Regierung wird die 70-prozentige Prämie für all jene, die die Arbeiten 2024 fortsetzen werden, weiter bestehen. Die Kompromisslösung stelle alle Regierungsparteien zufrieden, verlautete es in Rom.<h3> Homeoffice bis zum 31. März verlängert, aber nur im privaten Sektor</h3> Wirtschaftsminister Giancarlo Giorgetti hatte am Mittwoch erklärt: „Wenn man Schulden macht, muss man auch dafür bezahlen.“ Der Staat habe für den Superbonus Milliarden ausgegeben, die den italienischen Familien entzogen worden seien und die für Sozialausgaben hätten verwendet werden können. <BR /><BR />Der Ministerrat in Rom hat gestern indes auch das „Milleproroghe“-Dekret verabschiedet. Dabei handelt es sich um ein Omnibus-Dekret, mit dem zahlreiche Vorschriften und Maßnahmen verbunden sind. So wird Homeoffice bis zum 31. März verlängert, aber nur im privaten Sektor, sowohl für gebrechliche Personen als auch für Eltern von Kindern unter 14 Jahren.