Dienstag, 22. September 2020

Frauen an der Macht : 13 Bürgermeisterinnen hat das Land

Südtirol hat 13 Bürgermeisterinnen – eine mehr als in der vergangenen Amtsperiode. 6 Bürgermeisterinnen wurden in ihrem Amt bestätigt. 5 mussten ihren Bürgermeistersessel abgeben, 6 Frauen wurden aber neu in das höchste Gemeindeamt gewählt. Eine stellte sich bereits im vergangenen Jahr der Wahl und wurde in Freienfeld zur Ersten Bürgerin gewählt.

Karin Jost ist eine der neugewählten Bürgermeisterinnen. Sie ist nun Erste Bürgerin von Neumarkt.
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Karin Jost ist eine der neugewählten Bürgermeisterinnen. Sie ist nun Erste Bürgerin von Neumarkt.
Nach der Gemeinderatswahl 2020 hat Südtirol nun insgesamt 13 Bürgermeisterinnen. In der vergangenen Amtsperiode waren es 12 Frauen, die den Bürgermeistersessel einnahmen.

Im Amt bestätigt

In ihrem Amt bestätigt wurden Giorgia Mongillo Bona in Branzoll, Gertrud Benin Bernard in Kaltern, Monika Delvai Hilber in Montan, Rosmarie Pamer in St. Martin in Passeier, Roselinde Gunsch Koch in Taufers im Münstertal und Gabriela Kofler in Unsere liebe Frau im Walde/St. Felix.

Neu gewählte Bürgermeisterinnen

Neu als Bürgermeisterinnen gewählt wurden Sonja Anna Plank in Hafling, Verena Tröger in Laas, Karin Jost in Neumarkt, Annelies Pichler in Schenna, Carmen Plaseller in Lüsen und Astrid Kuprian in Tscherms.

Auch in Freienfeld wo dieses Jahr – wie in Sarntal und Deutschnofen – keine Gemeinderatswahlen stattgefunden haben, ist mit Verena Überegger eine Frau Erste Bürgerin.

5 Frauen an Spitze abgelöst

In Klausen musste Maria Gasser Fink ihren Bürgermeistersessel an Peter Gasser abgeben, in Karneid Martina Lantschner Pisetta an Albin Kofler,in Innichen Rosmarie Burgmann an Klaus Rainer, in Margreid Theresia Degasperi Gozzi an Andreas Bonell und in Ulten Beatrix Mairhofer an Stefan Schwarz.

SVP gratuliert ihren 11 Bürgermeisterinnen

Die SVP-Frauenbewegung gratuliert ihren gewählten Gemeinderätinnen und Bürgermeisterinnen. „Es ist uns gelungen, eine Bürgermeisterin dazu zu gewinnen, sodass nun in 11 Südtiroler Gemeinden eine SVP-Frau an der Spitze steht und Verantwortung trägt“, erklärt SVP-Landesfrauenreferentin Renate Gebhard.

„Mehr Frauen in der Politik: Das ist uns als SVP-Frauen Anliegen, Verpflichtung und Auftrag. Und dieser Auftrag beginnt bei euch, in unseren Gemeinden. Denn wie sollen wir an unserem Haus bauen und unser Ziel erreichen, wenn das Fundament fehlt?“, mit diesen Worten hat die SVP-Landesfrauenreferentin Renate Gebhard im Wahlkampf „ihre Frauen“ motiviert. „Es war eine schwierige Wahl unter besonderen Vorzeichen“, kommentiert die Landesfrauenreferentin nun am Tag danach die ersten vorliegenden Ergebnisse.

„Es ist uns aber gelungen, eine SVP-Bürgermeisterin dazu zu gewinnen, sodass nun 11 Gemeinden in SVP-Frauenhand liegen“, freut sich Gebhard über das Ergebnis. All jenen, die es nicht oder nicht mehr geschafft haben, dankt Renate Gebhard für ihren Einsatz, „denn alle Kandidatinnen haben mit ihrer Bereitschaft, in ihrer Gemeinde Verantwortung zu übernehmen, einen wertvollen Beitrag für die Frauen in der Politik geleistet und an unserem Fundament mitgebaut“, so Gebhard. „Danke für euren Einsatz und alles Gute unseren Gemeinderätinnen und unseren Bürgermeisterinnen für ihre bevorstehenden Aufgaben.“

vs