Mittwoch, 05. August 2015

Freiheitliche: "Nein zur sofortigen Staatsbürgerschaft für Migranten"

Der Freiheitliche Generalsekretär Simon Auer übt am Mittwoch Kritik am irrationalen Vorschlag zur sofortigen Einbürgerung von in Italien geborenen Migrantenkindern wenn die Eltern seit mindestens fünf Jahren im Staat leben.

Simon Auer - Foto: DLife/da
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Simon Auer - Foto: DLife/da

„Die Reaktion der linken Regierung in Rom auf die Masseneinwanderung könnte nicht unüberlegter sein“, hält der Freiheitliche Generalsekretär einleitend fest. „Mit der Verleihung der Staatsbürgerschaft, die auch das EU-Bürgerrecht ausspricht, darf nicht leichtfertig umgegangen werden. Die Hürde der fünfjährigen Ansässigkeit der Eltern in Italien scheint völlig aus der Luft gegriffen zu sein. Erst am Ende nach einer erfolgreichen Integration, die die Kenntnis der Sprache, der Kultur und dem Bekenntnis zu den Gesetzen und Werten des säkularen, demokratischen Rechtsstaates voraussetzt, kann – aber muss es nicht zwingend – zu einer Verleihung der Staatsbürgerschaft kommen“, fordert Auer. 

„Während Großbritannien illegale Einwanderer schneller abschieben will, Ungarn seinen Grenzschutz ausbaut und Dänemark Maßnahmen zur Begrenzung des Zuzugs von Migranten ankündigt, will die Renzi-Regierung in genau die andere Richtung gehen und das Staatsbürgerrecht öffnen“, kritisiert der Freiheitliche Generalsekretär und sieht darin ein Scheitern der linken Politik gegenüber den Herausforderungen der Zeit. 

stol

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