Dienstag, 13. Januar 2015

Für 14 Gemeindeverwalter ist Schluss mit lustig

14 SVP-Gemeindeverwalter erhalten dieser Tage einen eingeschriebenen Brief aus der Brennerstraße. Da sie bis 31. Dezember ihre Parteiabgaben nicht berappt haben, dürfen sie bei der Gemeindewahl nicht mehr auf SVP-Listen kandidieren.

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Foto: © D

Eines sei vorausgeschickt: „Über 90 Prozent der 550 SVP-Gemeindeverwalter zahlen ihre Abgaben an die Partei pünktlich und ordnungsgemäß“, betont Obmann Philipp Achammer.

Dass es auch säumige „Sünderlein“ gibt, die sich alle Jahre wieder vor dieser Pflicht drücken, ist bekannt. Noch im Herbst beliefen sich die Außenstände der Volkspartei aus nicht-berappten Ausgaben auf 150.000 Euro.

Inzwischen konnten bis auf 30.000 Euro alles eingetrieben werden.  Die Drohung, all jene, die ihre Schuld bis Jahresende nicht beglichen haben, nicht mehr auf die SVP-Liste für die Gemeindewahl zu setzen, hat Wirkung gezeigt. Bei manchen allerdings erst im allerletzten Moment: Dass Obmann Achammer am 31. Dezember bis 15 Uhr mit säumigen Sünderlein am Telefon hing, auf dass diese noch zur Bank gehen, wirft kein gutes Licht auf die Betroffenen.

Allemal macht die Volkspartei nun ernst: „Die Frist ist abgelaufen. 14 Mandatare haben ihre Abgaben nicht beglichen – und es gibt keinen weiteren Aufschub“, so Achammer. Sie und deren Ortsobleute erhalten nun einen eingeschriebenen Brief. Darin wird klargestellt, dass die Betroffenen nicht mehr  für die SVP kandidieren dürfen. 

bv/D

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Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Dienstag-Ausgabe des Tagblatts „Dolomiten“.

stol