Montag, 18. November 2019

Gemeinden geben sich nicht geschlagen

Eine Bar oder Pizzeria am Sportplatz oder aber ein Geschäft in einem Gemeindehaus: Das soll auch in Zukunft für eine Gemeinde noch drin sein. Das berichten die „Dolomiten“ in ihrer Montagausgabe.

Beispielsweise sollte es auch in Zukunft möglich sein, eine Bar an einem Sportplatz zu eröffnen.
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Beispielsweise sollte es auch in Zukunft möglich sein, eine Bar an einem Sportplatz zu eröffnen.
Der Rat der Gemeinden gibt sich noch nicht geschlagen und hat in seinem 4. Gutachten, das am vergangenen Freitag abgefasst worden ist, seine 4 offenen Forderungen zum Raumordnungsgesetz von Richard Theiner formuliert, das Ende November vom Landtag abgeändert werden und mit 1. Juli 2020 in Kraft treten soll.

Mit dem derzeit noch geltenden alten Raumordnungsgesetz ist es so, dass in Zonen für öffentliche Einrichtungen – Sportzonen, Kulturhäuser, Rathäuser, Schulen und andere Gemeindehäuser – zum Teil andere Zweckbestimmungen angewandt werden können.

Wird diese Möglichkeit im neuen Gesetz nicht mehr vorgesehen, wäre auch eine Bar in einer öffentlichen Einrichtung wie z.B. einem Spital künftig nicht mehr möglich.


lu