Dienstag, 03. Oktober 2017

Gemeinden sollen "heiraten"

Man kann niemanden zur Heirat zwingen, aber einen Flirt anstoßen, ist legitim. Geht es nach Landesrat Arnold Schuler, so sollen Südtirols Gemeinden in Verwaltungseinheiten mit rund 7000-8000 Einwohnern Dienste wie Bauamt, Steueramt oder Buchhaltung gemeinsam abwickeln, berichtet das Tagblatt "Dolomiten" am Dienstag.

Verschiedene Dienste sollen zusammengelegt werden.
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Verschiedene Dienste sollen zusammengelegt werden. - Foto: © shutterstock

Einige Gemeindeverwalter wie Albin Kofler in Karneid möchten sofort loslegen. Andere wie Andreas Tappeiner in Laas sind beim Grübeln: Touristisch hängt Laas mit Schlanders zusammen, bei den Altersheimen mit dem Obervinschgau.

Trotzdem ist bei den meisten die Einsicht da, dass an einer engeren Zusammenarbeit kein Weg vorbeiführt. Denn: Die Aufgaben der Gemeinden werden immer komplexer. Es fehlt an Gemeindesekretären, Buchhalter klagen über Überlastung.

Am Dienstag berät die Landesregierung über dieses Schuler-Gesetz.

D/bv

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol