Mittwoch, 21. Februar 2018

Gemeinsam ein Zeichen für Minderheiten setzen

Ein Zeichen für die Autonomie setzen und den Minderheitenschutz auf EU-Ebene vorantreiben: Dafür will sich jetzt ein Südtiroler Promotorenkomitee der „Minority Safepack“-Initiative stark machen. Landeshauptmann Arno Kompatscher lädt alle bekannten Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und Gesellschaft zum Mitmachen ein.

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Wenn sich eine bekannte und beliebte Persönlichkeit für ein Produkt einsetzt bzw. öffentlich mit einem Projekt identifiziert, werden erfahrungsgemäß mehr Menschen darauf aufmerksam. Besonders wichtig ist dies, wenn es sich um eine so bedeutungsvolle Initiative wie „Minority Safepack“ handelt.

„In der EU leben etwa 50 Millionen Menschen, die Minderheiten angehören – wie die Südtiroler. Doch während hierzulande die Autonomie weitreichenden Schutz und große Gestaltungsmöglichkeiten bietet, haben andere Minderheiten kaum oder nur begrenzt Rechte dieser Art“, sagt Landeshauptmann Arno Kompatscher. Mit der Bürgerinitiative „Minority Safepack“ wird die EU aufgefordert, den Schutz für Angehörige nationaler Minderheiten und Sprachminderheiten zu verbessern sowie die kulturelle und sprachliche Vielfalt zu stärken. Dafür braucht es allein in Italien 54.750 Unterschriften.

Der Landtag hat im September 2017 mehrheitlich beschlossen, die „Minority Safepack“-Initiative der FUEN (Föderalistische Union Europäischer Nationalitäten) aktiv zu unterstützen und die Landesregierung beauftragt, die Bevölkerung breit zu informieren.

Und genau dabei kann einem Komitee aus vielen bekannten Persönlichkeiten eine tragende Rolle zukommen, ist Landeshauptmann Arno Kompatscher überzeugt. Deshalb lädt er „VIPs“ aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und Gesellschaft ein, dem Südtiroler Promotorenkomitee beizutreten. „Durch die eigene Präsenz dabei zu sein, heißt, ein positives Zeichen für die Autonomie und für die gesetzliche Verankerung des Minderheitenschutzes in der gesamten Europäischen Union zu setzen“, sagt Kompatscher.

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stol