Die Regierung Monti bemühe sich, Italien eine Erhöhung der Mehrwertsteuer im kommenden Jahr zu ersparen.Dafür müssen jedoch zusätzliche sechs Milliarden Euro eingetrieben werden, sagte Grilli in einer Ansprache vor dem Senat am Mittwoch in Rom.„Das ist jedoch kein aktuelles Thema, wir bemühen uns jetzt um die Umsetzung der bereits beschlossenen Sparmaßnahmen“, erklärte Grilli.Mehrwertsteuer wird 2013 erhöht Die Mehrwertsteuer, derzeit 21 Prozent, soll ab 1. Juli 2013 um zwei Prozentpunkte und 2014 um weitere 0,5 erhöht werden, beschloss die Regierung Monti am Freitag. Die italienische Regierung konnte eine Erhöhung der Mehrwertsteuer schon ab dem kommenden Oktober abwenden.Der Ministerrat stellte am Freitag die sogenannte „Spending Review“ vor, ein Dokument aus 17 Artikeln mit Maßnahmen zur Eindämmung der Ausgaben in der öffentlichen Verwaltung.Damit sollen bis 2014 rund 26 Milliarden Euro in der öffentlichen Verwaltung eingespart werden. Das Gesetzesdekret muss noch vom Parlament in Rom abgesegnet werden. Die Maßnahmen sollen für eine schlankere und effizientere öffentliche Verwaltung sorgen.Noch in diesem Jahr werden mit der sogenannten „Spending Review“ 4,5 Milliarden Euro bei den öffentlichen Ausgaben eingespart.Im nächsten Jahr soll die Summe auf 10,5 Milliarden Euro und 2014 auf elf Milliarden Euro steigen. Zudem werden Mittel für die von mehreren Erdbeben heimgesuchten Region Emilia Romagna frei. stol/apa