Montag, 09. September 2019

Klimakrise: Schüler zu Besuch bei Landeshauptmann

Die Auswirkungen des Klimawandels auf Landwirtschaft, Tourismus und Wirtschaft in Südtirol analysieren und Lösungsansätze hierzu finden - dies war das Ziel von 93 Schülern im Rahmen des Projektes „Generation F3 – Fit for future“. Am heutigen Montag haben sie Landeshauptmann Arno Kompatscher die Forschungsergebnisse überreicht.

Landeshauptmann Arno Kompatscher beim Treffen mit den Schülern des Forschungsprojektes.
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Landeshauptmann Arno Kompatscher beim Treffen mit den Schülern des Forschungsprojektes. - Foto: © LPA

An der einjährigen Initiative beteiligten sich 4 Oberschulen aus Süd- und Nordtirol, finanzielle Unterstützung erhielten sie dabei vom Land Südtirol.

In 30 Arbeitsgruppen suchten die Schüler nach Lösungen in den verschiedenen Sektoren, begleitet von insgesamt 34 Forschern und Dozenten der EURAC und des Instituts für Geographie der Universität Innsbruck. Am Projekt teilgenommen haben Schüler des Franziskanergymnasiums Bozen, der Wirtschaftsfachoberschule Auer sowie zweier Gymnasien aus Nordtirol: je eines aus Innsbruck und St. Johann.

Am 9. September haben die Schüler Landeshauptmann Arno Kompatscher die Forschungsergebnisse präsentiert. Anwesend waren auch Manuel Gatto, Direktor des Landesamtes für Wissenschaft und Forschung, sowie EURAC-Präsident Roland Psenner und EURAC-Direktor Stephan Ortner.

Klimakrise: Auswirkungen auf Umwelt und Landwirtschaft

Die Schüler haben sich mit vielfältigen Themen rund um die Folgen der Klimakrise auseinandergesetzt: der Umgang mit der Lawinengefahr im Skigebiet Obereggen, die Verbreitung von Zecken am Kalterer See oder von Algen in Südtirols Seen, der Schutz von Senioren und Kindern vor Hitzewellen sowie mögliche Veränderungen im Wein- und Apfelanbau.

Die Jugendlichen formulierten Lösungsansätze , die sowohl der heutigen als auch der künftigen Politik als Inspiration dienen sollen. „Würde die Südtiroler Bevölkerung vollständig auf die Verwendung von Plastikverpackungen verzichten, könnte man pro Jahr etwa 1,2 Tonnen Erdöl sparen“, lautete eine der Schlussfolgerungen der Schüler.

Landeshauptmann Arno Kompatscher unterstrich, wie wichtig der Einsatz der Jugendlichen für eine nachhaltigere Zukunft sei. Die Projektergebnisse seien ein Beispiel dafür, wie engagiert sich die junge Generation den Herausforderungen der Zukunft stellt: „Solche Initiativen zeigen, dass sich unsere Investitionen in Forschung und Innovation lohnen und der Politik als Quelle der Inspiration in Sachen Nachhaltigkeit dienen können. Gemeinsam mit dem Landtag arbeiten wir daran, euch, der jungen Generation, eine in Sachen Umwelt gerechte Zukunft zu hinterlassen“, so Kompatscher zu den Jugendlichen.

lpa

stol