Mittwoch, 09. Dezember 2015

Komitee für die Betreuung rund um die Geburt nimmt Arbeit auf

Das technische Komitee für die Betreuung rund um die Geburt hat sich am Mittwoch zu seiner ersten Sitzung getroffen.

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Foto: © shutterstock

Erste Aufgabe dieses achtköpfigen Komitees ist es, die Anfrage für mögliche Abweichungen von den festgelegten Qualitätsrichtlinien und Sicherheitsstandards in den Geburtenabteilungen der Südtiroler Krankenhäuser an das gesamtstaatliche Komitee vorzubereiten.

Nachdem die Südtiroler Landesregierung Ende November die Mitglieder des technischen Komitees für die Betreuung rund um die Geburt namhaft gemacht hatte, hat sich dieses unter dem Vorsitz von Koordinator Horand Meier am heutigen Mittwoch zu seiner ersten Sitzung getroffen.

Qualitätsrichtlinien und Sicherheitsstandards prüfen

Dieses hat die Aufgabe, die im Dezember 2010 von der einheitlichen Konferenz in Rom festgelegten Qualitätsrichtlinien und Sicherheitsstandards rund um die Geburt zu prüfen sowie die Anfrage Südtirols um mögliche Abweichungen zu formulieren und beim gesamtstaatlichen Komitee einzureichen.

"Dabei geht es zum einen um die Mindestzahl von 500 Entbindungen im Jahr pro Geburtenabteilung, zum anderen um eine Flexibilisierung des vorgeschriebenen 24-Stunden Aktivdienstes der vier geforderten Berufsgruppen", erklärt Gesundheitslandesrätin Martha Stocker die Hauptaufgaben des technischen Komitees rund um die Geburt.

lpa

stol