Donnerstag, 03. September 2015

„Kompatscher schleimt sich bei der Flüchtlings-Lobby ein“

Um Bayern zu entlasten wird Südtirol bis zu 400 Flüchtlinge mehr zeitweise aufnehmen. Während die Grünen applaudieren, halten die Freiheitlichen mit ihrer Kritik nicht hinter dem Berg.

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„Es vergeht kaum ein Tag, an dem diese Landesregierung nicht eindrucksvoll unter Beweis stellt, dass sie mit der Flüchtlingsproblematik heillos überfordert ist und über keinen Plan, kein Konzept, kein Klartext und keine Courage verfügt“, schreibt die Freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair in einer Aussendung. „Im Gegenteil: Landeshauptmann Kompatscher schleimt sich bei der EU-Flüchtlingslobby ein, anstatt Rücksicht auf die einheimische Bevölkerung zu nehmen.“

Der Landeshauptmann als auch die Landesregierung hätten offensichtlich „kein Interesse an einer Einwanderungspolitik im Sinne der Einheimischen“. Die Südtiroler Politik sei, insbesondere mit Landeshauptmann Arno Kompatscher und SVP-Obmann Philipp Achammer, „beschwichtigend, linkslastig und teilnahmslos“.

Die Freiheitlichen jedenfalls nähmen „mit Befremden“ zur Kenntnis, „dass Kompatscher im Alleingang entschieden hat, 400 weitere Flüchtlinge aufzunehmen“. Die Landesregierung habe keine Ahnung, wie viele Einwanderer, die sich als Flüchtlinge ausgeben würden, keine echten Flüchtlinge seien, sondern Asylmissbrauch betreiben. Die Landesregierung sei eine Zumutung.

stol