Dienstag, 17. Januar 2017

Landesregierung spart beim Repräsentieren

„Ich kritisiere unsere Vorgänger nicht, doch war der allgemeine Ruf nach Sparen da - und das haben wir getan“, sagt Arno Kompatscher. Ließ sich die alte Landesregierung 2010 das Repräsentieren über 500.000 Euro kosten, so geht es mittlerweile mit weniger als einem Zehntel davon. Deutlich gesunken sind auch die Reisekosten und die Aufwandsentschädigungen selbst.

Zum letzten Mal reserviert die Landesregierung am Dienstag die Mittel für ihre eigenen Funktionszulagen im Landeshaushalt.
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Zum letzten Mal reserviert die Landesregierung am Dienstag die Mittel für ihre eigenen Funktionszulagen im Landeshaushalt. - Foto: © STOL

Zum letzten Mal reserviert die Landesregierung am Dienstag die Mittel für ihre eigenen Funktionszulagen im Landeshaushalt. „Voraussichtlich ab März gilt dann das neue Salär, das der Landtag für angemessen hält“, spielt Landeshauptmann Kompatscher auf die 2 Tage vor dem Verfassungsreferendum abgeblasene Neuregelung der Politikergehälter im Landtag an.

Sollte dabei - wie zu erwarten ist - das Salär der Landesregierung leicht gekürzt werden, so „zahlen wir die Differenz von November bis zum Inkrafttreten des neuen Gesetzes zurück“, so Kompatscher.

725.000 Euro werden 2017 für die  Funktionszulagen der Landesregierung  ausgewiesen. 2016 wurde dieser Betrag mit 702.696 ausbezahlten Euro nicht zur Gänze benötigt. Allemal liegen die Beträge deutlich unter jenen der alten Landesregierung, deren Funktionszulagen 2013 mit 1,034 Mio. Euro zu Buche schlugen.

Die eklatantesten Rückgänge gab es aber bei den Repräsentationskosten. Vom einstigen Sonderfonds des Landeshauptmanns verabschiedete man sich bereits 2013. 2014 halbierte die Landesregierung dann auch noch den Repräsentationsfonds. Ausgegeben wurde 2015 und 2016 aber nur ein Bruchteil  davon.

bv

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

 

stol