Dienstag, 26. April 2022

Latschander: Technische Daten für Steinschlagschutzgalerie genehmigt

Die Landesregierung hat heute die technischen Eigenschaften für eine Steinschlagschutzgalerie an der Staatsstraße in Latsch bei der Latschander genehmigt. Somit können die Planungsarbeiten beginnen.

Der Bau einer Steinschlagschutzgalerie soll die Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer auf der Staatsstraße bei der Latschander im Vinschgau erhöhen. - Foto: © LPA/Landesamt für Straßenbau West

An mehreren Stellen gab es am bergseitigen Hang der Staatsstraße (SS 38) bei der Latschander in den vergangenen Jahren Rutschungen und Steinschlag. „Es braucht einen Eingriff, denn es geht um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer auf dieser wichtigsten Verkehrsader im Vinschgau“, betont Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider.

Der Bau einer 250 Meter langen Galerie soll die Steinschlaggefahr für die Verkehrsteilnehmer der Staatsstraße laut Landesrat verringern. Die Landesregierung hat heute (26. April) auf Vorschlag von Alfreider die technischen Eigenschaften für das Bauvorhaben – das 2. von insgesamt 3 Baulosen – genehmigt. „Somit können wir mit den konkreten Planungsarbeiten starten“, sagt der Landesrat.

Die Schutzgalerie soll zwischen dem 2020 gebauten 290 Meter langen Steinschlagschutzdamm und den vorgesehenen Steinschlagschutzmaßnahmen am Westprotal der Umfahrung Kastelbell-Galsaun gebaut werden.

Schutz garantieren und Verkehrschaos vermindern

„Neben der Erhöhung der Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer sollen mit dieser Maßnahme auch Sperrungen des Straßenabschnittes bei Steinschlaggefahr wegfallen. In der Vergangenheit hatten diese aufgrund der fehlenden Ausweichroute immer wieder zu einem enormen Verkehrschaos geführt“, erklärt Amtsdirektor Johannes Strimmer. Wie der Verfahrensverantwortliche Andreas Pider erklärt, gelte es bei der Planung, besonderes Augenmerk auf eine möglichst geringe Beeinträchtigung des Verkehrs zu legen.

In der Prioritätenliste des Landes für Steinschlagschutzmaßnahmen steht jene an der Latschander an oberster Stelle. Für den Sicherungseingriff investiert das Land voraussichtlich 8,3 Millionen Euro.

lpa

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