Dienstag, 18. August 2020

Mühlbach: SVP tritt mit 27 Kandidaten an

Die Südtiroler Volkspartei wird in Mühlbach mit 27 Kandidaten zur Gemeinderatswahl antreten.

Sie alle treten für die SVP Mühlbach an. (Anmerkung der SVP Mühlbach: Das Gruppenfoto ist unter Einhaltung der Corona-Sicherheitsbestimmungen entstanden: Das Gesamtbild ist am Computer aus vier Einzelaufnahmen zusammengesetzt worden, auf denen die Abstandsregeln jeweils eingehalten worden sind).
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Sie alle treten für die SVP Mühlbach an. (Anmerkung der SVP Mühlbach: Das Gruppenfoto ist unter Einhaltung der Corona-Sicherheitsbestimmungen entstanden: Das Gesamtbild ist am Computer aus vier Einzelaufnahmen zusammengesetzt worden, auf denen die Abstandsregeln jeweils eingehalten worden sind). - Foto: © Brixmedia/Oskar Zingerle
21 Männer und 7 Frauen gehen für die SVP ins Rennen. Es wird wiederum 4 kleine Edelweiß-Listen geben, „um eine möglichst ausgewogene Vertretung aller vier Ortschaften im Rat zu gewährleisten“, heißt es in einer Presseaussendung der SVP. Der von allen vier Listen unterstützte Bürgermeisterkandidat ist Heinrich Seppi aus dem Hauptort Mühlbach.

Der pensionierte Ingenieur ist Quereinsteiger in der Lokalpolitik, „verfügt aber über ein umfangreiches technisches Fachwissen und kann sich im Falle eines Wählerauftrags seiner neuen Aufgabe in Vollzeit widmen“, erklärt die SVP Mühlbach.

In den kommenden Wochen wird die Südtiroler Volkspartei alle Bürger der Gemeinde einladen, persönlich mit den Bürgermeister- und den Gemeinderatskandidaten in Kontakt zu treten. „Da ich vielen Mitbürgern vermutlich wenig bekannt bin, möchte ich mich bei diesen Treffen gerne vorstellen und die Gelegenheit zum Meinungsaustausch nutzen“, lädt Bürgermeisterkandidat Heinrich Seppi ein. Die genauen Termine und Orte für die Treffen werden noch bekanntgegeben.

Mehrere große Projekte

Im Fokus der Südtiroler Volkspartei stehen in der nächsten Verwaltungsperiode gleich mehrere große Projekte, wie etwa der Bau des übergemeindlichen Seniorenheims im Mühlbacher Kloster. Die Erneuerung der Dörferverbindungsbahn Mühlbach-Meransen durch die Gitschberg Jochtal AG möchte die Volkspartei politisch unterstützen. „Wir wollen uns weiterhin für eine gesunde Wirtschaft in der Gemeinde einsetzen“, schreibt die Partei in der Aussendung. Die Betriebe brauchen demnach die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln, und dem wolle man in den politischen Entscheidungen auch Rechnung tragen. In jedem Fall müsse das Ziel eine nachhaltige Entwicklung sein, von der die gesamte Bevölkerung auf lange Sicht profitiere.

In Sachen Sozialpolitik will sich die Südtiroler Volkspartei nicht nur auf das Seniorenheim-Projekt beschränken, sondern weiterhin Augenmerk „auf die Bedürfnisse der Familien als tragende Säule der Gesellschaft legen“, heißt es in der Aussendung. Man wolle auch weiterhin moderate Tarife für Müll, Wasser und Abwasser, für Kindergarten und Mensa einheben sowie die Sommerbetreuungsangebote fortführen. Eine große Herausforderung werde in den kommenden Jahren die „dringend notwendige Erweiterung der Bildungseinrichtungen im Hauptort sein“, betont die SVP Mühlbach in der Aussendung. Sowohl Kindergarten als auch Grund- und Mittelschule sowie Musikschule benötigen laut Partei schnellstmöglich mehr Raum, „da die Schülerzahlen in den nächsten Jahren erheblich steigen werden und die Platzverhältnisse für alle Strukturen bereits heute am Limit sind“.

In der Umsetzung des Landesgesetzes „Raum und Landschaft“ sieht die Volkspartei eine große Herausforderung und Chance.

Die Kandidatinnen und Kandidaten der vier kleinen Edelweiß-Listen:


Gemeinsamer Bürgermeisterkandidat:
Heinrich Seppi

Mühlbach:
Susanne Rieder Tauber
Nicole Uibo Achammer
Alessandro Biamino vulgo Alex
Gebhard Lanz
Erich Winkler
Oskar Zingerle

Meransen
Margareth Fischnaller Peintner
Kathrin Oberleitner Peintner
Georg Fischnaller
Harald Fischnaller
Stefan Gruber
Johann Oberhofer
Benjamin Prosch
Arnold Rieder
Albert Weissteiner

Vals
Erwin Fischnaller
Martina Fischnaller
Karl Gruber
Johann Stolz
Simon Stolz
Franz Zingerle

Spinges
Angelika Schönegger
Dietmar Lamprecht
Walter Lamprecht
Helmut Markart
Georg Winkler

stol