Dienstag, 01. September 2015

Nächstes "Strom-Geschäft" steht bevor

Nach dem Energieriesen Enel soll auch die Edison aus den hiesigen E-Werken über ein Dreiecksgeschäft „herausgetauscht“ werden, schreibt das Tagblatt "Dolomiten" in seiner Dienstagausgabe.

Gehen nach den Enel- auch die Edison-Kraftwerke in Südtirol Hand über? Landeshauptmann Kompatscher peilt dies an.
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Gehen nach den Enel- auch die Edison-Kraftwerke in Südtirol Hand über? Landeshauptmann Kompatscher peilt dies an. - Foto: © shutterstock

Im vergangenen November hatte das Land Südtirol die Enel mit 400 Millionen Euro aus den zehn Kraftwerken der SE Hydropower "herausgekauft". Und jetzt hat Landeshauptmann Arno Kompatscher bereits zum nächsten Sprung angesetzt. Diesmal will er den zweiten und letzten auswärtigen Energieriesen, die Edison, aus der Hydros GmbH und der Seledison AG über ein Dreiecksgeschäft loswerden.

Landeshauptmann Kompatscher ist zwar nicht sonderlich glücklich, dass dieser Deal am Montag vorab publik wurde, aber er bestätigt den "Dolomiten", „dass es eine Rahmenvereinbarung zwischen SEL, Edison und dem Mailänder Energieunternehmen A2A gibt – eine Dreieckskooperation“.

Die Anbahnung des Geschäftes sei „relativ gut fortgeschritten“, meint Kompatscher.

lu/D

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Mehr über die Hintergründe des neuen Stromdeals und über das billard-ähnliche "Spiel über die Bande" lesen Sie in der Dienstagausgabe der "Dolomiten". 

stol