Nach Verlusten bei den vergangenen Landtagswahlen war die FPÖ gezwungen, personell einiges zu ändern.Dies wird wohl nicht nur Auswirkungen auf die diversen Landeslisten in Tirol und Niederösterreich haben, sondern auch die Bundesliste für die Nationalratswahl nachhaltig beeinflussen.Neu ist auch, dass die Kärntner Freiheitlichen, die zum Zeitpunkt der Wahl voraussichtlich schon in die „Mutterpartei“ aufgegangen sein werden, für eine völlig neue Situation sorgen.Die Vorstandssitzung am Donnerstag könnte einige personelle Überraschungen mit sich bringen, Strache will laut „Presse“ vermehrt junge Köpfe integrieren.So etwa Petra Steger, Basketball-Nationalspielerin, Bezirksrätin in Wien Meidling und Tochter von Ex-Vizekanzler Norbert Steger. Sie könnte den in die Volksanwaltschaft abgewanderten Peter Fichtenbauer ersetzen.Dem freiheitlichen Wähler erhalten bleibt Martin Graf, der zwar nicht mehr ins Präsidium des Nationalratsrats einziehen wird, dennoch aber Wissenschaftssprecher bleiben soll.Ob er auch dem vor jeder Nationalratswahl von den Medien traditionell kolportierten „Schattenkabinett“ angehören wird, ist hingegen fraglich.Erneut wird etwa Generalsekretär Herbert Kickl als Sozialminister gehandelt.Nicht nur die Spitzenkandidatur Straches wird beim Parteitag in Linz Thema sein.Es gilt vor allem, die Funktionäre einzustimmen, steht doch mit dem Team Stronach starke Konkurrenz in den Startlöchern.apa