„Wenn auf einem stark frequentierten Platz an einem Montagabend eine Schlägerei derart ausartet, dass ein Gewalttäter seinen Kontrahenten vor aller Augen niedersticht, dann hat die Gemeindeverwaltung die Kontrolle über die Stadt verloren“, schreibt Brachetti in einer Aussendung. <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/nach-messerstecherei-18-jaehriger-ausser-lebensgefahr" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">STOL hat über den Fall berichtet.</a><BR /><BR />Überbordender Jugendterror sei an der Tagesordnung, in der Regel seien es Jugendliche mit Migrationshintergrund, die sich an keine Regeln hielten und von denen inzwischen wirklich Gefahr ausgehe, meint Brachetti und fügt an: „Ich will kein Wort mehr hören, von wegen wir brauchen mehr Streetworker“, schreibt Brachetti. Er wünscht sich mehr Ordnungskräfte, die für die Sicherheit der Bürger sorgen und die Kriminellen mit aller Härte des Gesetzes bestrafen.<h3> „Eltern in die Pflicht nehmen“</h3>Die Bozner Freiheitlichen sehen diesen jüngsten Vorfall als Beispiel dafür, dass die Integrationspolitik krachend gescheitert sei: „Der gestrige Vorfall am Dominikanerplatz ist wie so viele ähnlich geartete Fälle der jüngeren Vergangenheit Symptom eines tiefgreifenden gesellschaftlichen Problems, das auf eine völlig unzureichende und fehlgeschlagene Integration von jungen Menschen mit Migrationshintergrund zurückzuführen ist“, schreiben die Freiheitlichen in ihrer Aussendung und fordern daher ein härteres Durchgreifen: Minderjährigen Straf- und Gewalttätern solle schon beim kleinsten Vergehen die Grenzen aufgezeigt werden, beispielsweise durch das verpflichtende Ableisten von Sozialstunden sowie der Besuch von Anti-Gewalt-Trainings oder Gesellschaftskursen. <BR /><BR />„Insbesondere müssen auch die Eltern in die Pflicht genommen und ihnen die Sozialleistungen entzogen werden, falls sie nicht kooperieren“, schreiben die Freiheitlichen.<BR /><BR />Auch der Bozner Lega-Stadtviertelrat Luca Segna meldet sich anlässlich des Vorfalls zu Wort und ist fassungslos. Er fordert zum einen strengere Maßnahmen für Minderjährige, sollten sie straffällig werden und zum anderen auch eine stärkere Präsenz von Polizei und konkrete Rehabilitationsprogramme. <BR /><BR /><b> <a href="https://www.stol.it/suche/gewalt" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Mehr zu den Gewaltepisoden in Südtirol lesen Sie hier.</a></b>