Samstag, 18. Mai 2019

Regierungskrise: „Kein Kommentar” der FPÖ

Die Wiener FPÖ will derzeit noch keine Stellungnahme zu ihrer - durch ein „Lockvogel-Video” - schwer unter Druck geratenen Führungsspitze Heinz-Christian Strache und FPÖ-Klubchef Johann Gudenus abgeben. „Es gibt momentan keine Information und keinen Kommentar”, so eine Sprecherin von Vizebürgermeister Dominik Nepp. Auch die Wiener ÖVP wollte sich nicht äußern. Reaktionen kamen aus den Ländern.

Regierungskrise in Österreich. - Foto: APA
Regierungskrise in Österreich. - Foto: APA

„Kein Kommentar” hieß es seitens der Wiener ÖVP. Die Presseverantwortlichen der 2 Parteien verwiesen beide auf die angekündigten Stellungnahmen Straches beziehungsweise des Bundeskanzlers Sebastian Kurz (ÖVP).

Konkret wurde hingegen Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ). Er forderte, dass sowohl Strache als auch Gudenus „sofort ihre Funktionen zurücklegen müssen”. Strache zeige damit „das wahre Gesicht der FPÖ, die sich als 'soziale Heimatpartei' tituliert, aber in Wahrheit als Partei der Großspender entpuppt”. Ludwig sieht nun Kurz am Zug, der „sofortige Konsequenzen” ziehen müsse.

Vorerst keine Stellungnahmen

Die freiheitliche Landespartei Niederösterreich hielt sich am Samstagvormittag bedeckt. Er wolle „vorerst keine Stellungnahme abgeben” hieß es aus dem Büro von Landesrat Gottfried Waldhäusl. Die Landes-FPÖ hatte bereits Freitagabend auf das Statement von Generalsekretär Christian Hafenecker verwiesen. Auch seitens der ÖVP Niederösterreich wurde kein Kommentar zur aktuellen Situation abgegeben.

apa

stol