Freitag, 25. November 2016

Rente und Zusatzrente: Arbeitnehmer besser informiert

46.850 Arbeitnehmer des Privatsektors mit Wohnsitz in der Region Trentino-Südtirol werden demnächst das Schreiben ‚Meine Rente‘ mit allen Informationen zu ihren künftigen Altersbezügen erhalten.

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Foto: © shutterstock

Landeshauptmann Arno Kompatscher hat am Freitag in seiner Rolle als Präsident der Regionalregierung gemeinsam mit dem Präsidenten des staatlichen Vorsorgeinstitut NISF/INPS, Tito Boeri, das Abkommen unterzeichnet, das die Zusatzrente des regionalen Zusatzrentenfonds in den Angaben des Schreibens des NISF/INPS „Meine Rente“ integriert.

Das Schreiben enthält künftig zum einen das Datum der Pensionierung, berechnet nach den derzeit geltenden gesetzlichen Regelungen. Außerdem führt es eine Schätzung des monatlich vom staatlichen Vorsorgeinstitut INPS ausgezahlten Rentenbetrags an sowie die Höhe der Zusatzrente, die vom regionalen Zusatzrentenfonds ausgezahlt wird, in den man eingeschrieben ist.

„Durch die Aktion ‚Meine Rente‘ kann die Vorsorgekultur der Arbeitnehmer weiter verbessert werden”, unterstrichen der Landeshauptmann und der Präsident des NISF/INPS.

Südtirol bei Einschreibungen in Zusatzrentenfonds an erster Stelle

„Bei den Einschreibungen der Arbeitnehmer in Zusatzrentenfonds sind wir italienweit an erster Stelle. Durch das Abkommen mit dem Vorsorgeinstitut NISF/INPS bieten wir über Pensplan als erste Region in Italien den Angestellten im Privatsektor, die Mitglied in einem Zusatzrentenfonds sind, einen zusätzlichen Service. Es handelt sich hierbei um eine äußerst wichtige, wenn auch teilweise delikate Information“, fügt Landeshauptmann Kompatscher hinzu.

„Einige Arbeitnehmer werden vielleicht überrascht oder sogar enttäuscht sein von dem, was sie lesen. Positiv und wichtig ist das Ganze in jedem Fall: So wissen alle, wie es um die eigene Pension steht, und können rechtzeitig zusätzlich vorsorgen, um ihr Alter abzusichern.“

Wie wurden die 46.850 Personen ausgewählt, die das Schreiben erhalten werden? Immerhin ist das weniger als ein Drittel der über 190.000 Mitglieder der Zusatzrentenfonds.

„Bei diesen Personen handelt es sich um Arbeitnehmer des Privatsektors, die keinen Zugriff auf die Onlinedienste des NISF/INPS haben, in der Region Trentino-Südtirol ansässig sind und keine komplexe Rentensituation aufgrund Einzahlungen in verschiedene Rentenkassen und Zusammenlegung von Versicherungszeiten haben“, erklärte der Landeshauptmann. 

stol

stol