Mittwoch, 13. Mai 2015

Rösch: „Könnten tragfähige Regierung bilden“

Wird Meran unregierbar, wenn Paul Rösch zum Bürgermeister gewählt wird? „Dieses Schreckgespenst wird derzeit an die Wand gemalt, dabei entbehrt es jeglicher Grundlage“, ärgert sich der Bürgermeister-Kandidat.

Paul Rösch
Paul Rösch

Am 24. Mai muss sich Meran entscheiden: Wer soll neuer Bürgermeister werden? Nachdem keiner der beiden Kandidaten fürs Amt in der ersten Wahlrunde die 50-Prozent-Marke knacken konnte, stehen Stichwahlen an. Die Stimmung unmittelbar davor: angespannt.

Paul Rösch, Kandidat der grünen Bürgerliste, ärgert sich über die Partei seines Mitbewerbers. Die SVP, die Gerhard Gruber ins Rennen schickt, versuche ihn einzubremsen, meint er – nämlich mit der These, er könne keine tragfähige Regierung bilden. „Völliger Quatsch“, schreibt Rösch in einer Aussendung.

Wie die SVP auch würde man nach einem Sieg mit den anderen im Gemeinderat vertretenen Parteien und Gruppierungen Koalitionsgespräche führen. „Wir werden natürlich auch der SVP eine Regierungsbeteiligung anbieten, wenn sich diese uns nicht von vornherein verweigert.“

Es gäbe „eine ganze Reihe von Möglichkeiten einer Koalition“ unter seiner Führung, stellt Rösch klar. „Wir scheitern weder an der Frauenquote noch am ethnischen Proporz.“

stol