Dienstag, 25. August 2015

Rund sechs Millionen Euro für den Breitbandausbau genehmigt

Die Landesregierung hat am Dinestag einen weiteren Schritt zum Ausbau des schnellen Internets gesetzt und das Breitbandprogramm der Rundfunkanstalt Südtirol (RAS) für 2015/16 genehmigt.

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Foto: © shutterstock

"Breitbandinternet gehört zu den Grundvoraussetzungen, um wettbewerbsfähig zu sein. Die Errichtung von Datenautobahnen ist heute genauso wichtig, wie es der Bau von Straßen in der Vergangenheit war. So wie wir in den vergangenen Jahrzehnten ganz Südtirol kapillar mit den notwendigen Verkehrsinfrastrukturen versorgt haben, so werden wir jetzt für die ganze Bevölkerung die Möglichkeit schaffen, sich an das schnelle Internet anzubinden", erklärte Landeshauptmann Arno Kompatscher auf der Pressekonferenz im Anschluss an die Sitzung der Landesregierung.

Am Dienstag hat die Landesregierung das Breitbandprogramm der RAS genehmigt, das insgesamt Investitionen im Ausmaß von 5,9 Millionen Euro vorsieht. Damit werden die PoP-Knotenpunkte eingerichtet, der Ausbau des Glasfasernetzes vorangetrieben und die RAS-Senderstandorte mit Glasfasern versorgt.

Italien will in fünf Jahren 85 Prozent der Bevölkerung an schnelles Internet verbinden

"Mit 1,4 der 5,9 Millionen Euro sorgen wir für die Anbindung und Umrüstung der Telecom-Telefonzentralen für das schnelle Internet", führt Informatik-Landesrätin Waltraud Deeg aus. 

Zu den Projekten, die in das genehmigte Arbeitsprogramm fallen, sind unter anderem Arbeiten in Lappach, in der Umgebung von Brixen (Vahrn, Albeins und Milland), Vöran und Mühlbach.

"Die EU will innerhalb 2020 insgesamt 50 Prozent der Unionsbürger mit Breitbandinternet und einer Mindestgeschwindigkeit von 30 Megabit pro Sekunde versorgen, während Italien sich ein noch höheres Ziel gesetzt hat und in den kommenden fünf Jahren 85 Prozent der Bevölkerung an das schnelle Internet mit einer Geschwindigkeit von 100 Megabit pro Sekunde anbinden will. Diese Ziele haben wir in unser Internetprogramm Südtirol Digital 2020 übernommen, das auf drei Säulen fußt: Nutzung aller Synergien beim Ausbau der Infrastruktur, Einsatz verschiedener Technologien und Unterstützung der Gemeinden", sagt Landeshauptmann Kompatscher.

stol