„Während das Land bei seinen Schutzhütten mit unserem Steuergeld klotzt, klemmt es bei den Beiträgen für die Hütten der alpinen Vereine, die sicher keine Privatinteressen vertreten, wohl aber für das Allgemeinwohl da sind“, wettert er. <BR /><BR />„Dass angesichts solcher Tatsachen das Vertrauen in die Politik immer mehr schwindet, verwundert mich nicht“, sagt Hofer, der seit über 40 Jahren die AVS-Sektion Lana leitet. „Bei verschiedenen Aussprachen mit den Verantwortlichen in der Landesregierung konnte man den großen Unterschied zwischen Finanzierung der Landesschutzhütten und der Hütten der alpinen Vereine darstellen: Für die Landesschutzhütten werden in den nächsten 5 Jahren 14,5 Millionen Euro bereitgestellt, während die alpinen Vereine AVS und CAI gemeinsam mit der fast gleichen Anzahl an Hütten mit jährlich 700.000 Euro auskommen müssen“, rechnet Ehrenmitglied Sepp Hofer vor.<BR /><BR />Daraufhin sei eine Sonderfinanzierung in Aussicht gestellt worden, „sofern sich die Vereine einigen, ein gemeinsames 10-Jahresprogramm für ihre Schutzhütten zu erstellen und dieses dann bei den zuständigen Stellen einreichen“. Gesagt, getan! Im September 2022 sei dieses Programm der Landesregierung übergeben worden.<h3> „Fühlen uns auf den Arm genommen“</h3>„Dann war Funkstille bis Ende Februar 2023, als über die Medien mitgeteilt wurde, dass das 10-Jahresprogramm von der Landesregierung genehmigt worden ist und bei positivem Ermessen grundsätzlich 75 Prozent der Investitionen in Aussicht gestellt werden“, sagt Hofer. „Auf Nachfrage musste aber festgestellt werden, dass die dazu nötige Finanzierung fehlt und erst gefunden werden muss. Was soll das?“ Es stelle sich die Frage, bis wann das geschehe, denn auch der AVS brauche Planungssicherheit.<BR /><BR />„Wir als AVS fühlen uns vom Land auf den Arm genommen“, sagt Sepp Hofer. „Wenn es um Landesprojekte geht, spielt Geld keine Rolle, denken wir nur an die Lenkjöchlhütte, für deren Instandsetzung das Land im nächsten Jahr 2 Millionen Euro ausgeben will.“ Zudem fühle sich kein Ressort verantwortlich, wenn es um die Hütten des AVS und CAI gehe. „Traurig aber wahr, was hier abgeht“, sagt er. <BR /><BR /><BR />