Dienstag, 21. November 2017

Schnelles Internet: Land und Gemeinden ziehen an einem Strang

Die Landesregierung hat in ihrer Sitzung am Dienstag grünes Licht für eine Konvention mit dem Gemeindenverband gegeben. Damit sollen die Gebäude der Gemeinden und der Bezirksgemeinschaften im Glasfasernetz aktiviert werden.

Badge Local
Foto: © shutterstock

„Südtirol ist auf einem guten Weg, was die Versorgung der Unternehmen mit Breitband betrifft“, ist IT-Landesrätin Waltraud Deeg überzeugt, dies bestätige auch eine Eurostat-Untersuchung. „Wir wollen jedoch daran arbeiten, besonders den ländlichen Raum weiter zu stärken“, sagt Landesrätin Deeg, auf deren Initiative die Landesregierung am Dienstag dem Vereinbarungsentwurf und dessen Unterzeichnung zugestimmt hat. Dafür seien Kooperationen und Synergieeffekte wichtig, die es zu nutzen gelte.

Mit der Glasfasertechnologie schafft Südtirol den Sprung zum schnellen und ultraschnellen Internet. Die Basis dafür ist die Errichtung von Glasfaserknotenpunkten, sogenannten PoPs. Auf ganz Südtirol verteilt sind aktuell 110 davon betriebsbereit und sorgen damit im Breitbandnetz für Geschwindigkeiten von mindestens 100 Megabits pro Sekunde (Mbps).

Die heute besiegelte Konvention bewirkt, dass die Gebäude der Gemeinden und der Bezirksgemeinschaften schnell und effizient an das Glasfasernetz der öffentlichen Verwaltung Südtirols angeschlossen werden. Der Gemeindenverband sei der ideale Kooperationspartner, verfüge er doch über das notwendige Know-how, sowohl aus technischer, als auch aus logistischer Sicht, betont Deeg. Das Land steuert im Jahr 2017 für die Anbindung der Gebäude von Gemeinden und Gebietskörperschaften an das Glasfasernetz 250.000 Euro bei. Insgesamt sollen damit weitere 120 Punkte an das öffentliche Glasfasernetz angebunden werden. 

lpa

stol