Montag, 10. Dezember 2018

Schulers Holz-Offensive

Noch bevor das Unwetter Ende Oktober in Südtirol 1,5 Millionen Kubikmeter Sturmholz produzierte, hatte der Agrarlandesrat Arnold Schuler ein Holz-Maßnahmenpaket in der Schublade.

Das Land Südtirol will ab sofort beim Bauen vermehrt auf den nachwachsenden Rohstoff Holz setzen, sowohl beim eigenen  Hochbauprogramm als auch bei privaten Häuslbauern, die künftig vermehrt gefördert werden sollen.
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Das Land Südtirol will ab sofort beim Bauen vermehrt auf den nachwachsenden Rohstoff Holz setzen, sowohl beim eigenen Hochbauprogramm als auch bei privaten Häuslbauern, die künftig vermehrt gefördert werden sollen. - Foto: © shutterstock

Es sieht unter anderem vor, dass das Land  mindestens 10 Prozent seiner Bauten  mit Holz realisiert, und private Bauherren, die mit Holz bauen, sollen über die neue Wohnbauförderung  profitieren.

„Bis 2025 soll das öffentliche Bauen mit Holz jährlich um 5 Prozent gesteigert werden“, sagt der Forstlandesrat. Die öffentlichen Verwaltungen müssten mit gutem Beispiel vorangehen. Zumal Holz „ein wertvoller Rohstoff ist und wir in Südtirol 2000 holzverarbeitende Betriebe  haben, die insgesamt 20.000 Arbeitsplätze sichern. Wir haben Top-Betriebe, die auf Bauen mit Holz  spezialisiert sind“, unterstreicht Schuler. 

Er nimmt aber auch private Bauherren in die Pflicht, und zwar mittels Anreizen bei Neubauten und Sanierungen, bei denen Kohlenstoff-speichernde Baumaterialien wie eben Holz zum Einsatz kommen.   

D/lu

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol