Sonntag, 04. Dezember 2016

STF will von Van der Bellen die doppelte Staatsbürgerschaft einfordern

Die Süd-Tiroler Freiheit gratuliert Alexander Van der Bellen zur Wahl zum neuen österreichischen Bundespräsidenten. Sie will die doppelte Staatsbürgerschaft einfordern.

Foto/copyright: Süd-Tiroler Freiheit
Badge Local
Foto/copyright: Süd-Tiroler Freiheit

Als Tiroler sei Alexander Van der Bellen mit Südtirol bestens vertraut, so die Vertreter der Süd-Tiroler Freiheit. Er sei auch selbst dabei gewesen, als die Süd-Tiroler Freiheit mehr als 22.000 Unterstützungsunterschriften für die doppelte Staatsbürgerschaft dem österreichischen Parlament übergeben hatte.

Im Wahlkampf sei Südtirol immer wieder thematisiert worden und sei somit verstärkt ins Bewusstsein der österreichischen Bevölkerung zurückgekehrt. Diese erhöhte Aufmerksamkeit wolle man nun politisch nutzen, um die doppelte Staatsbürgerschaft voranzutreiben. meint die Süd-Tiroler Freiheit.

Alexander Van der Bellen habe sich im Wahlkampf explizit für die doppelte Staatsbürgerschaft ausgesprochen. An dieses Wahlversprechen wolle man ihn nun erinnern.

Pöder sieht "Aufbäumen des Establishments"

Als "letztes Aufbäumen des schwarz-rot-grünen" Establishments und der Systemmedien bezeichnet hingegen die BürgerUnion das Ergebnis der österreichischen Bundespräsidentenwahl. "Alle gegen Einen und trotzdem hat Alexander Van der Bellen kein überragendes Ergebnis erzielt", so der Landtagsabgeordnete Andreas Pöder. 

"Österreich wird künftig  einen alten Mann des Systems und des Establishments als Bundespräsident haben. Das kann man gut oder schlecht finden, ist aber immerhin nach einem endlosen Wahlkampf und mehreren peinlichen Wahlpannen das von der Mehrheit der Wähler gewollte Ergebnis", so Pöder.

stol