Sonntag, 04. Januar 2015

Südtiroler Heimatbund blickt zurück

"Wieder ist ein Jahr vorüber und so ist es richtig, dass man kurz zurückschaut und Bilanz zieht. Waren es doch die fünfzigsten Todestage der beiden Südtirolaktivisten Sepp Kerschbaumer und Luis Amplatz, die es würdig zu begehen galt", so Roland Lang, Obmann des Südtiroler Heimatbundes in einer Presseaussendung.

Eva Klotz, Tochter des Freiheitskämpfers Jörg Klotz, erzählt vor der Almhütte, in der Amplatz ermordet wurde, Teilnehmern der Gedenkfeier die damaligen Geschehnisse
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Eva Klotz, Tochter des Freiheitskämpfers Jörg Klotz, erzählt vor der Almhütte, in der Amplatz ermordet wurde, Teilnehmern der Gedenkfeier die damaligen Geschehnisse

"Verlassen hat uns auch der Freiheitskämpfer Hans Clementi, den wir am 30. Oktober in Pinzon die letzte Ehre erwiesen haben. Zwei Volksabstimmungen- jene in Schottland und eine trotz Drohungen in Katalonien durchgeführte Befragung, waren für den Südtiroler Heimatbund wichtige Ereignisse", betont Lang. 

Aber auch sonst sei der Heimatbund nicht untätig gewesen. Lang weist dabei auf die vielen im vergangenen Jahr durchgeführten Aktionen hin. Seien es Spruchbänder, Gedächtnismessen oder Sensibilisierungskampagnen, auch 2014 leistete der Heimatbund laut Lang wertvolle Arbeit. 

"Ein großer Erfolg war die Eingabe des SHB beim Verwaltungsgericht wegen eines einsprachig italienischen Briefes einer Pflichtversicherung im November. Das Gericht bestätigte die Verpflichtung zur Zweisprachigkeit bei Autoversicherungen und folgte damit unserer Argumentation. Die Versicherung wurde zur Zahlung der Gerichtsspesen verurteilt, außerdem wurde der Brief für nichtig erklärt", so der Obmann. 

Nicht zuletzt spiele auch der stetige Einsatz für die Selbstbestimmung Südtirols eine entscheidende Rolle. 

stol 

stol