Im März stehen die nächsten Parlamentswahlen an. Erstmals will die SVP ihre Mitglieder darüber entscheiden lassen, wer Südtirol in Rom vertritt. Ob die Kandidaten für die Kammer in einer landesweiten oder nach Wahlbezirken aufgeteilten Basiswahl ermittelt werden, hängt vom neuen Wahlgesetz ab, an dem Italiens Großparteien basteln. Kasslatter Mur will sich „nicht mitn Rom“ beschäftigenAllemal hat Siegfried Brugger vergangene Woche erklärt, dass er nicht mehr für die Kammer antritt, womit der Platz eines Polit-Schwergewichts frei wird, das in Vorwahlen wohl schwer zu schlagen gewesen wäre.Trotz dieser rosigen Perspektiven für all jene, die sich schon immer nach einer Fahrkarte nach Rom sehnten, hält sich die Nachfrage derzeit erstaunlich in Grenzen.Landesrätin Sabina Kasslatter Mur hat zwei Optionen: Bis Dezember 2013 in der Landesregierung zu bleiben oder im März 2013 fürs Parlament zu kandidieren. Derzeit will sie sich aber „nicht mit Rom“ beschäftigen, meint Kasslatter Mur gegenüber den „Dolomiten“.„Ich möchte eigentlich lieber im Landtag weiterarbeiten“, meint SVP-Fraktionssprecher Elmar Pichler Rolle.bv/DWas der Bozner Bezirksobmann Christoph Perathoner und Karl Zeller vom Gang nach Rom halten, lesen Sie in der Montag-Ausgabe der Tageszeitung „Dolomiten“.