Samstag, 07. Mai 2016

SVP nimmt Reform von Statut und Programm an

Bei der 62. SVP-Landesversammlung sind am Samstag im Meraner Kursaal zwei bedeutende und weitreichende Reformen genehmigt worden – jene des Statutes und jene des Programmes.

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Foto: © STOL

Mit einer strukturellen und thematischen Erneuerung will die Südtiroler Volkspartei die Voraussetzungen schaffen, um auch weiterhin erfolgreich bleiben zu können: Die SVP-Delegierten genehmigten diesbezüglich ein neues Parteiprogramm und ein neues Parteistatut.

Das reformierte Statut soll als zeitgerechtes Regelwerk die internen Abläufe modernisieren – und die Struktur an die Erfordernisse der Gegenwart und der Zukunft anpassen. Das aktualisierte Programm soll hingegen ein Wegweiser mit den Idealen und Werten der Südtiroler Volkspartei sein – und gleichzeitig die Leitlinien der SVP-Politik zusammenfassen.

Im Mittelpunkt der Landesversammlung stand auch die Flüchtlingsthematik. SVP-Obmann Philipp Achammer und Landeshauptmann Arno Kompatscher gingen in ihren Reden darauf ein – die aktuelle Situation wurde aber auch bei einem Podiumsgespräch mit dem österreichischen Bundesminister Wolfgang Sobotka und der bayrischen Staatsministerin Emilia Müller beleuchtet.

Ein weiteres Thema, ebenfalls sowohl von Philipp Achammer als auch von Arno Kompatscher angesprochen, war das Referendum zum Bozner Flughafen – und das klare „Ja“ der Südtiroler Volkspartei zum entsprechenden Entwicklungskonzept.

Ein weiterer Höhepunkt der Landesversammlung war die Verleihung des Goldenen SVP-Ehrenzeichens an die langjährige Chefsekretärin Margareth Greif – die Laudatio auf die Geehrte hielt der frühere SVP-Landessekretär Bruno Hosp. Diese vergaß bei ihrer kurzen Rede nicht, sich bei den „über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, mit denen ich in diesen Jahren zusammenarbeiten durfte“, zu bedanken.

stol