Donnerstag, 05. September 2019

Tag der Autonomie: 3 Meilensteine zelebriert

Gleich 3 Meilensteine der Südtiroler Geschichte bilden heuer den besonderen Rahmen für den Tag der Autonomie. Er wird jedes Jahr am 5. September begangen, jenem Tag an dem im Jahr 1946 der Pariser Vertrag unterzeichnet wurde und mit dem die Grundsteine für den Schutz der deutschen und ladinischen Kultur, Sprache und Identität gelegt wurden.

Landeshauptmann Arno Kompatscher diskutierte am Donnerstag mit den Jugendlichen der Oberschulen von Sterzing.
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Landeshauptmann Arno Kompatscher diskutierte am Donnerstag mit den Jugendlichen der Oberschulen von Sterzing. - Foto: © LPA

In diesem Jahr erinnert das Land Südtirol aber nicht nur an diesen Tag, denn 3 weitere für unser Land historisch bedeutende Ereignisse feiern Jubiläum:

Vor 100 Jahren hat der Friedensvertrag von Saint-Germain besiegelt, dass Südtirol Teil Italiens wird. Vor 80 Jahren haben das Deutsche Reich und Italien in einem Vertrag die Option für die deutsche und ladinische Sprachminderheit aus Südtirol beschlossen und vor 50 Jahren haben die Parlamente in Österreich und Italien das sogenannte Paket genehmigt.

Autonomie-Dialog mit den Jugendlichen

Um den Jugendlichen von der Autonomie-Geschichte zu berichten und einen Blick auf die zukünftige Entwicklung Südtirols zu werfen, hat die Landesregierung entschieden, sich am heutigen ersten Schultag mit den Schülerinnen und Schülern an neun Oberschulen - verteilt auf alle Landesteile - zu treffen, wie Landeshauptmann Arno Kompatscher berichtet: „Gerade weil sich heuer diese 3 besonders einschneidenden Ereignisse der Südtirol-Geschichte jähren, haben wir bewusst den Kontakt zu Oberschülerinnen und -schülern gesucht. Der Blick auf die Vergangenheit kann besonders jungen Menschen helfen, aktuelle Ereignisse besser einzuordnen. Andererseits brauchen wir als Verantwortungsträger das kritische Hinterfragen unserer Jugend.“

Die Landesregierung in den Schulen

So war Landeshauptmann Kompatscher am Oberschulzentrum Sterzing, während sich seine 3 Stellvertreter Arnold Schuler, Giuliano Vettorato und Daniel Alfreider mit den Jugendlichen am Oberschulzentrum von Mals, am Gymnasium Carducci in Bozen beziehungsweise am Oberschulzentrum von St. Ulrich diskutierten.

Landesrätin Maria Hochgruber Kuenzer besuchte die Fachoberschule Zuegg in Meran. In Bozen haben sich Thomas Widmann und Massimo Bessone mit den Jugendlichen der Fachoberschulen Max Valier bzw. Galileo Galilei getroffen.

Philipp Achammer dagegen war bei der Fachoberschule Durst in Brixen. Eine gleich zweisprachige Begegnung hatte schließlich Landesrätin Waltraud Deeg in Bruneck: Dort diskutierte sie sei es mit den deutschsprachigen Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Cusanus als auch mit den italienischsprachigen vom Gymnasium Antonio Cantore.

stol

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