Dienstag, 29. Mai 2018

Thema Wolf: Regionale Lösung anstreben

Breite Allianz gegen den Wolf: Im Tross mit Bayern und Österreich machte Landesrat Arnold Schuler am Montag in Brüssel bei EU-Umweltkommissar Karmenu Vella mobil. Dabei gab es einen Schritt nach vorne, denn Vella sprach erstmals von „regional unterschiedlichen Lösungen“ in Sachen Wolfschutz.

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Gefordert wurde von der Allianz eine Lockerung der EU-Flora- und Fauna-Habitatrichtlinie, derzufolge der Wolf extrem stark geschützt ist. „In Regionen, wo die Alm-Wirtschaft noch funktioniert, wie bei uns, ist das Konflikt-Potenzial ungleich größer“, betonte die Abordnung aus Bayern, Wien und Südtirol gegenüber Vella.

Vella habe zwar keine Zusage gemacht, sehr wohl aber berichtet, dass sich die Klagen über den Wolf häufen. Dabei gebe es regional unterschiedliche Situationen, weshalb es – anstelle  einer generellen Aufhebung des Wolfschutzes –  wohl eher „regionale Lösungen und Spielräume“ brauche, so der EU-Kommissar.

D/bv

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol